News Ticker

Zwischen Saloons, Revolverhelden und Rodeo

Der US-Bundesstaat Texas lässt alle Greenhorns in das wilde Cowboy-Leben eintauchen

Wie die Cowboys leben. - Foto: Texas Tourism/J. Griffis Smith Wie die Cowboys leben. - Foto: Texas Tourism/J. Griffis Smith

Das Pferd gesattelt, die Stiefel an und beide Sporen poliert – wer wollte als Kind nicht ein Westernheld sein? Der Lone Star State Texas – die Heimat der Kuhhirten, Lassowerfer und Rodeoreiter – lässt seine Besucher hautnah in die Cowboykultur eintauchen, die noch heute vor Ort deutlich spürbar ist. Ob ein Abstecher in den Saloon, ein Ausflug hoch zu Ross oder der Besuch einer Viehauktion – rund um die Cowboy-Hochburgen Bandera, Fort Worth und Austin sind die Möglichkeiten vielfältig und lassen jedes Herz höherschlagen.

Spiel mir das Lied vom Kuhhirten: Bandera, die Welthauptstadt der Cowboys
Die Stadt Bandera liegt circa eine Autostunde westlich von San Antonio im zentralen Süden von Texas. Wo einst Apachen, Comanchen und spanische Konquistadoren aufeinandertrafen, passierten später die letzten großen Viehtriebe auf dem Weg gen Norden das Gebiet. Noch heute ist das Leben der Einwohner geprägt von Rodeos, Viehtrieben und der täglichen Arbeit auf der Ranch. Die Dixie Dude Ranch ist die älteste des Gebiets und hat schon im Jahr 1937 vorbeiziehende Viehtreiber angezogen – heutzutage können Besucher dort übernachten und Reitausflüge unternehmen. Zum alljährlichen „National Day of the Cowboy“ reisen zudem jeden Juli von Nah und Fern die besten Cowboys nach Bandera, um sich beim Rodeo und Lassowerfen zu messen.

Die glorreichen Zwei: Die größte Viehauktion und das größte Rodeo des Landes in Fort Worth
Das 40 Kilometer östlich von Dallas gelegene Fort Worth wurde ursprünglich als Militärposten errichtet und liegt am historischen Chisholm Trail – ein Herdenweg für das Vieh, welches einst aus dem Süden in das etwa 800 Kilometer nördlich gelegenen Abilene in Kansas getrieben wurde. So vergnügten sich die Cowboys damals beim Spiel, bevor sie die Tiere in den Norden trieben. Wer heutzutage ein kühles Bier in einem der alten Saloons genießt, fühlt sich wahrhaftig wie ein Pionier – vor allem, wenn zweimal täglich das Vieh durch die Straßen getrieben wird. So wundert es nicht, dass Fort Worth den Titel „City of Cowboys und Culture“ trägt. Mit der Southwestern Exposition and Livestock Show findet zudem seit 1896 jährlich von Mitte Januar bis Anfang Februar die größte Viehauktion und das größte Rodeo des Landes statt – ein Muss für jeden Texas-Besucher.

Jeder Cowboy braucht seine Boots. - Foto: Texas Tourism/Kenny Braun

Jeder Cowboy braucht seine Boots. – Foto: Texas Tourism/Kenny Braun

Für eine Handvoll Dollar: Cowboystiefel in Austin kaufen
Das beste Souvenir aus Texas liegt auf der Hand: ein Paar echte Cowboystiefel. Eine beliebte Adresse dafür ist Allens Boots in Austin. Das Geschäft ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt für die immense Auswahl an Stiefeln, Hütten, Gürteln und vieles mehr im Western-Style. Tausend unterschiedlicher Boots stehen hier im Regal und wer das passende Paar nicht findet, lässt sich einfach selbst welche entwerfen.

Weitere Informationen zu Texas auf www.traveltexas.de sowie auf www.facebook.com/TravelTexasDe.

(IAM)

%d Bloggern gefällt das:
Advertisment ad adsense adlogger