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Zehn Jahre „Art in Unexpected Places”

Aspen startet mit Werken von Takashi Murakami und Shinique Smith in die Ski- und Snowboardsaison

Weite, freie Pisten in Aspen Highlands. - Foto: Aspen Skiing Company Weite, freie Pisten in Aspen Highlands. - Foto: Aspen Skiing Company

Einem breiteren Publikum moderne Kunst nahe zu bringen, auf innovative Weise und an unerwarteten Orten, ist das Ziel eines seit 2005 bestehenden Gemeinschaftsprojekts des Aspen Art Museum und der Aspen Skiing Company. Zum diesjährigen zehnten Jubiläum haben die Initiatoren wieder zwei ganz besondere Partner an Bord geholt: Den renommierten japanischen Künstler Takashi Murakami, der mit vier verschiedenen Motiven die Lifttickets für die Saison 2015/16 ziert, und die New Yorkerin Shinique Smith, die eine Installation am Restaurant Elk Camp geschaffen hat. Der offizielle Startschuss für die Ski- und Snowboardsaison fällt am 26. November.

Takashi Murakami, der 1962 in Tokio geboren wurde und es mittlerweile zu internationaler Bekanntheit gebracht hat, kombiniert in seiner sehr verspielten und farbenfrohen Kunst, genannt „Superflat“, filigrane japanische Maltechniken mit auffälligen Pop- und Anime-Elementen. Murakamis Liftticketmotive für Aspen Snowmass spiegeln genau diesen für ihn typischen, Manga-artigen Stil wieder. Erhältlich sind die Lifttickets für 2015/16 bereits vor dem offiziellen Saisonstart im November.

Eines der vier Motive von Takashi Murakami. - Foto: Aspen Skiing Company

Eines der vier Motive von Takashi Murakami. – Foto: Aspen Skiing Company

Shinique Smith heißt die zweite Künstlerin, die in diesem Jahr ihren kreativen Beitrag zu „Art in Unexpected Places“ leistet – in Form einer ortsspezifischen Installation am Restaurant Elk Camp in Snowmass. Smith bedient sich bei ihren Werken diverser visueller Elemente, von Graffiti und japanischer Kalligrafie über Mode und Tanz bis hin zu abstraktem Expressionismus. Dabei greift sie kulturelle und soziale Themen auf, in denen es um Produktion, Konsum, Überfluss und Verschwendung geht. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Beziehung zu ausrangierten oder aber als besonders wertvoll erachteten Gegenständen und den mit ihnen verknüpften Werten. Auch das Gefühl von Zugehörigkeit thematisiert Smith immer wieder. Die Elk-Camp-Installation kann ab dem 26. November 2015 bis einschließlich 4. September 2016 besichtigt werden.

Mit „Art in Unexpected Places“ profiliert sich Aspen Snowmass als einzigartige Destination mit einem ebenso breiten sportlichen wie kulturellen Angebot. Die ersten sechs Jahre der spannenden Initiative, von 2005 bis 2011, lässt das Buch Art in Unexpected Places: The Aspen Art Museum and Aspen Skiing Company Collaboration (ISBN 978-0-934324-54-0) Revue passieren. Ein Folgeband für die Zeit ab 2012 erscheint im Februar 2016.

Unter den Namen, die sich seit 2005 künstlerisch auf den Lifttickets für Aspen-Snowmass verewigt haben, befinden sich Mamma Andersson, Mark Bradford, Anne Collier, Peter Doig, Mark Grotjahn, Jim Hodges, Karen Kilimnik, Carla Klein, David Shrigley und Yutaka Sone. Sie schufen auch einige Kunst-am-Berg-Objekte, ebenso wie Patterson Beckwith, Teresita Fernández, Dave Muller, die Turner-Preisträger Susan Philipsz und Mark Wallinger sowie Lars Ø. Ramberg und Jennifer West. Foto-Installationen des Südtirolers Walter Niedermayr stehen in verschiedenen Einrichtungen der Aspen Skiing Company und in der Niederlassung von Colorado Ski Country USA in Denver zur Schau.

(IAM)

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