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Western-Spektakel der Extraklasse in Kanadas Wildem Westen

Rodeos und Shows sind die Highlights der Calgary Stampede – First Nations zeigen historisches Dorf

Beim großen Chuckwaggon-Race geht es um alles. - Foto: Chris Bolin/Calgary Stampede Beim großen Chuckwaggon-Race geht es um alles. - Foto: Chris Bolin/Calgary Stampede

Die Canada Exhibition and Stampede, die in diesem Jahr vom 6. bis zum 15. Juli bereits zum 106. Mal nach Calgary lockt, ist das größte Festival der Stadt und lässt im Stampede Park den Wilden Westen auferstehen. Während des riesigen Volksfestes dreht sich alles um Cowboyhüte, Pferde, Bullen und den Western Lifestyle. Und jeden Abend gibt‘s ein gigantisches Unterhaltungsprogramm mit Chuckwagon Races, Konzerten, Shows und riesigem Feuerwerk.

Startschuss fällt am 6. Juli mit Pancakes und Parade
Den Auftakt des zehntägigen Spektakels markiert eine zweistündige Parade mit viel Prominenz, zahlreichen Musikkapellen, hunderten Pferden und Reitern aus der ganzen Welt am ersten Juli-Freitag, zu der etwa 400.000 Zuschauer die Straßen säumen. Für einen süßen Start in den Tag sorgt ein kostenloses Pancake-Frühstück, das morgens an jeder Straßenecke serviert wird.

Weltelite der Western-Szene
Spektakulär sind die Rodeos, die das Western-Spektakel zur größten und bestdotierten Rodeo-Veranstaltung weltweit machen. Insgesamt rund zwei Millionen Dollar Preisgelder gibt es für die Teilnehmer zu gewinnen. Kein Wunder also, dass sich bei der Calgary Stampede die Weltelite ein Stelldichein gibt. Die Teilnehmer reiten Pferde mit und ohne Sattel, beim Barrell-Racing bewältigen Cowgirls einen Parcours mit Tonnen und an die Zeit der großen Trecks durch den Wilden Westen erinnern die rasanten Planwagenrennen, die immer am frühen Abend stattfinden.

Traditionen und Geschichte des Landes feiern
Doch es dreht sich nicht nur um Cowboys und Pferde – zahlreiche Veranstaltungen locken Einheimische und Besucher auf das Festivalgelände. Einen Einblick in die Kultur der First Nations bekommen die Besucher am Ufer des Elbow Rivers. Im indianischen Dorf stehen während der Stampede 26 Tipis, die allesamt unterschiedliche und ganz individuelle Eigenheiten der Stämme zeigen. Ein etwas anderer Blick auf die Geschichte des Wilden Westens. 

Die Prinzessinnen des Calgary Stampede. - Foto: Calgary Stampede

Die Prinzessinnen des Calgary Stampede. – Foto: Calgary Stampede

Traditionen in die Welt tragen
Als Botschafterinnen der Calgary Stampede tragen die Stampede Prinzessinnen sowie die Indian Princess den Gedanken von Gastfreundschaft und kultureller Offenheit in die Welt. Auch Deutschland statten sie jedes Jahr im Rahmen der Reisemesse ITB einen Besuch ab. Absolutes Highlight in diesem Jahr: Ein traditioneller First Nation Tanz (https://youtu.be/re9SLBF-8t4) vor dem Brandenburger Tor.

Die Historie der größten Outdoor-Show der Welt
Bereits zum 106. Mal feiert die Calgary Stampede die Western-Tradition und das historische Erbe der Region. Die Wurzeln der Calgary Stampede liegen im Jahr 1912. Die Weidewirtschaft lief schlecht und die Stimmung war dementsprechend gedrückt. Eine spektakuläre Rodeo Show sollte her, so der Plan der damaligen Big Four in Calgary, der Rinderzüchter, Rancher, Brauer und Fleischer George Lane, Archibald J. McLean, Alfred E. Cross und Patrick Burns. Was als einmaliges Happening für die gute Laune angedacht war, entpuppte sich bald als Dauerbrenner. Schon ab 1923 schwangen sich die Cowboys jedes Jahr auf ihre wilden Pferde. Heute ist die Stampede nicht nur ein riesiges gesellschaftliches Ereignis für die Region, sondern auch die Greatest Outdoor Show on Earth.

(IAM)

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