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US-Präsidentschaftskandidat als „Urlauber-Schreck“

US-Präsidentschaftskandidat als Urlauber-Schreck. - Foto: Andrew Cline US-Präsidentschaftskandidat als Urlauber-Schreck. - Foto: Andrew Cline

Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten werden sich möglicherweise auch auf den Tourismus des Landes auswirken. Sollte Donald Trump als Kandidat der Republikaner die Wahl am 8. November 2016 für sich entscheiden und im Januar 2017 ins Weiße Haus einziehen, so würde das Land für Reisende aus Deutschland merklich an Attraktivität verlieren. Zu dem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von HolidayCheck, dem größten unabhängigen Urlaubsportal im deutschsprachigen Raum. 49 Prozent der Befragten gaben an, dass die persönliche Bereitschaft in die USA zu reisen, bei einem US-Präsidenten Donald Trump sinken werde. Die negative Einschätzung ist besonders in der Altersgruppe der Befragten über 55 Jahren ausgeprägt und zieht sich durch alle Einkommens- und Bildungsschichten. 

63 Prozent der Befragten äußerten in der repräsentativen Umfrage die Befürchtung, dass sich die Einreisebestimmungen in die USA verschärfen könnten, wenn das Land von Donald Trump regiert würde. Ebenfalls 63 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich die moralischen und ideologischen Werte in den Vereinigten Staaten negativ entwickeln würden. Auch die Sicherheit im Land wäre gefährdet – davon sind 45 Prozent überzeugt. Nur zehn Prozent sind der Meinung, dass die USA unter Donald Trump ein sichereres Land sein werden. 42 Prozent der über 2.000 Befragten sind zudem der Ansicht, dass sich der Wechselkurs zwischen dem US-Dollar und dem Euro verschlechtern wird, wenn der umstrittene Politiker an der Spitze des Landes stehen würde.

Stefan Schimanski, Director Sales bei HolidayCheck:
„Die von uns in Auftrag gegebene aktuelle Umfrage im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in den USA ist erneut ein Indiz dafür, dass die Bundesbürger bei der Planung ihrer Reisen immer sensibler auf gesellschafts- und sicherheitspolitische Gegebenheiten und Veränderungen am Urlaubsort reagieren. Wir beobachten die politische Entwicklung in den wichtigsten Destinationen und deren langfristige Auswirkungen auf den Tourismus genau. So legen wir großen Wert darauf, Urlauber gerade über die sicherheitspolitische Lage vor Ort transparent zu informieren. Die monatelange mediale Berichterstattung über den polarisierenden Vorwahlkampf in den USA hat bei den Bundesbürgern offensichtlich eher negative Spuren hinterlassen, die sich dann auch auf die Reiseentscheidung auswirken.“

Informationen zur Umfrage
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland AG, an der 2033 Personen zwischen dem 17.06.2016 und dem 20.06.2016 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

(HolidayCheck)

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