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Über diese Shows spricht New York

Aus allem kann die Blue Man Group ein Klangerlebnis machen. - Foto: The Broadway Collection Aus allem kann die Blue Man Group ein Klangerlebnis machen. - Foto: The Broadway Collection

Blue Man Group auf rasanter Coney-Island-Achterbahnfahrt
Dass die Blue Man Group nicht nur besonders amüsant ist, sondern auch von einer Menge Lebensweisheit zeugt, ist längst kein Geheimnis mehr. Es ist ok, anders auszusehen. Es ist ok, anders zu sein. Die bunte Kombination aus Musik, Comedy und multimedialem Theater könnte genauso auch in Coney Island stattfinden, schließlich sind dem Spaß dort keine Grenzen gesetzt, und das seit über 100 Jahren. Mit ihren gut 30 Jahren im Showgeschäft muss sich die Blue Man Group da zwar noch etwas ins Zeug legen, doch in Sachen Unterhaltungsfaktor nehmen sich beide Attraktionen nichts. Wer weiß, vielleicht ist der nächste Sitznachbar in der Achterbahn ja blau und glatzköpfig…

Blue Man Group, Astor Place Theatre, 434 Lafayette Street, New York, NY 10003

„Mean Girls“ baltzt im Central Park Zoo
Schon mal was von wild gewordenen Teenagern gehört? Wohl so ziemlich jedes Elternteil. Was in der Realität oft an die Nerven gehen mag, kommt am Broadway als klug-witzige Showeinlage basierend auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 2004 (dt. Titel: „Girls Club – Vorsicht, bissig!“) zum Tragen. Wild und mindestens genauso bissig wird’s auch im Central Park Zoo – Grizzly Bären, Seelöwen, Schneeleoparden, Pandabären, Pinguine, Affen und Lemuren sind hier zu Hause und mit einem starken Ego und Hang zur Selbstdarstellung ausgestattet.

Mean Girls, The August Wilson Theatre, 245 W 52nd Street, New York, NY 10019

„To kill a Mockingbird“ deckte versteckte Museen auf
Stark im Roman, überzeugend auf der Bühne: Aaron Sorkins Bühnenadaption von Harper Lees mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnetem Werk To Kill A Mockingbird (dt. Titel: „Wer die Nachtigall stört“) begeistert Jung wie Alt mit der bewegenden Geschichte rund um die Kindheit, das Erwachsenwerden und den Rassismus in den Südstaaten der USA. Tief in der Vergangenheit graben auch New Yorks Museen – sowohl die großen, bekannten, als auch die kleinen, nach denen sich das Suchen lohnt. Das New York City Fire Museum beispielsweise zeigt altes Feuerwehrequipment, während Besucher im New York Transit Museum durch historische, aussortierte U-Bahn-Waggons ziehen können.

„To kill a Mockingbird“, Shubert Theatre, 225 W 44th Street, New York, NY 10036

Christine und das Phantom der Oper. - Foto: The Broadway Collection/Matthew Murphy

Christine und das Phantom der Oper. – Foto: The Broadway Collection/Matthew Murphy

„The Phantom of the Opera“ klettert auf’s Empire State Building
Ikonen gibt es über, aber auch unter der Erde. The Phantom of the Opera, stets im Untergrund der Pariser Oper unterwegs, gilt – ausgezeichnet 1988 mit dem Tony Award® für das beste Musical und mit über 30 Jahren Präsenz am Great White Way – als Broadway-Ikone. Ebenso ist das Empire State Building seit seiner Eröffnung am 1. Mai 1931 nicht mehr aus New York wegzudenken – ein Besuch der Aussichtsplattform gehört zu jedem New York Besuch wie der Fall des Kronleuchters zum Majestic Theatre, wo das Phantom sein Unwesen treibt. Und wer weiß, vielleicht wird das Wahrzeichen New Yorks, wenn niemand hinguckt, sogar zum heimlichen Treffpunkt vom Phantom und King Kong, bevor sich dann auch Letzterer nach seiner finalen Show am 18. August 2019 in den Untergrund verabschiedet …

„The Phantom of the Opera“, Majestic Theatre, 245 W 44th Street, New York, NY 10036

(IAM)

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