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„Tour de Louisiane“

Mit dem Fahrrad die schönsten Routen entdecken

Louisiana lässt sich auch prima abseits der befestigen Pfade erkunden, wie hier im Lincoln Parish Park. - Foto: LOT Louisiana lässt sich auch prima abseits der befestigen Pfade erkunden, wie hier im Lincoln Parish Park. - Foto: LOT

Dass Louisiana ein wunderschöner Staat ist, den man am besten während einer Rundreise entdecken kann, ist kein Geheimnis. Dass es nicht immer das Auto sein muss, irgendwie schon. Zumindest ist es vielerorts eine nicht ganz so bekannte Tatsache, dass man Louisiana wunderbar mit dem Rad „erfahren“ kann.

Von den grünen Hügeln im Norden bis zu den faszinierenden Sumpflandschaften und Küstenregionen im südlichen Teil Louisianas, gibt es jede Menge Straßen und Wege, die mitten ins Herz dieses interessanten, vielseitigen Staates führen.
Das milde Klima erlaubt Radtouren fast das ganze Jahr über und auch die Vielfalt an möglichen Strecken und Wegen spricht jeden Reisenden bzw. Radfahrer an – egal ob man lieber gemütlich über gut ausgebaute Straßen radelt oder die Herausforderung beim Mountain Biking sucht. Jede Region Louisianas hat dabei ihren eigenen Charme und bietet unterschiedliche Highlights und Schwerpunkte.

Unsere Routen führen zu mitreißender Cajun und Zydeco Musik, in exzellente Cafés und Restaurants, die lokale Spezialitäten servieren, zu kleinen Geschäften, in denen selbstgemachte Wurst verkauft wird, vorbei an historischen Gedenkstätten des Bürgerkrieges und großen Plantagen-Häusern, zu Outdoor-Erlebnissen und in Städte…

Eine kleine Auswahl an Touren möchten wir hier vorstellen, aber das Angebot und die Möglichkeiten sind nahezu unerschöpflich!

Für jeden Geschmack gibt es die richtige Fahrradtour. - Foto: LOT/TammanyTrace

Für jeden Geschmack gibt es die richtige Fahrradtour. – Foto: LOT/TammanyTrace

Vielleicht nicht unbedingt für Anfänger geeignet, aber ein echtes Highlight ist die Plantation Tour entlang der Great River Road (ca. 120 Kilometer), die an beiden Seiten des Mississippi Rivers entlang führt. Über den Fluss kommt man entweder mit der Fähre oder (für die mutigen und erfahrenen Fahrer) über die Sunshine Bridge in der Nähe von Donaldsonville.
Startpunkt der Tour ist das Städtchen Plaquemine, an der Mississippi Schleuse. Die Strecke führt vorbei an zahlreichen historischen Plantation Homes, die einen Blick in die faszinierende Vergangenheit des alten Südens erlauben. Nicht alle Plantagen sind für Besucher geöffnet, aber einen Fotostopp sind sie allemal wert. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine Tour der malerischen Nottoway Plantation in White Castle auf der westlichen Flussseite und/oder Houmas House Plantation in Darrow am Ostufer. Andere Plantagen entlang der Strecke, die man sich anschauen sollte, sind unter anderem Ashland-Belle Helene, L’Hermitage, Bocage und Tally Ho Plantations. Die detaillierte Routenbeschreibung gibt es hier.

Eine andere, etwas kürzere Tour entlang der Great River Road (ca. 48 Kilometer) beginnt am West Baton Rouge Museum in Port Allen – hier erhält man einen ersten Einblick in die Arbeits- und Lebensweise auf den historischen Zuckerrohrplantagen. Die Route führt mitten durch die ausgedehnten Zuckerrohrfelder von Louisianas Plantation Country mit Stopps entlang zahlreicher Herrenhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert darunter Monte Vista, Catherine und Smithfield Plantation.
Aber nicht nur das Umland und der Rest des Staates lassen sich gut per Fahrrad erkunden, auch in New Orleans ist das Fahrrad eine gute Alternative zum Auto oder zur Street Car.

In den Innenstädten gibt es auch gut ausgebaute Radwege. - Foto: Chris Granger

In den Innenstädten gibt es auch gut ausgebaute Radwege. – Foto: Chris Granger

Eine tolle Strecke für Einsteiger ist die rund acht Kilometer lange Tour durch das French Quarter – eines der historisch interessantesten Stadtviertel in den USA. Die Historie und Architektur dieses Viertels ist faszinierend und sucht Ihresgleichen – jede Ecke und jedes Fleckchen hat eine eigene kleine Geschichte aufzuweisen und lädt zu einem kurzen Stopp ein, um diese zu entdecken. Der beste Zeitpunkt für eine Radtour durch das Vieux Carré ist ein Samstag- oder Sonntag-Morgen, da zu diesen Tageszeiten nur mit wenig Verkehr zu rechnen ist. Das Café du Monde lädt zu einer Frühstückspause bei Kaffee und Beignets ein. Und nach der Tour kann man sich in einem der zahlreichen hervorragenden Restaurants mit einem leckeren Mittagessen belohnen.

Ebenfalls wunderschön und ideal für eine Radtour geeignet sind die Viertel Uptown und Garden District. Elegante Südstaatenvillen und romantische Landhäuser eingerahmt von herrschaftlichen Eichen und blühenden Magnolien, malerische, üppige Gärten mit prächtigen Brunnen und imposanten Statuen bilden eine traumhafte Kulisse für einen unvergesslichen Ausflug per Fahrrad. Jede Ecke ist hier schöner als die nächste und zahlreiche Stopps und Pausen sind ein Muss entlang der rund zwölf Kilometer langen Strecke. Ein idealer Startpunkt für diese gemütliche Tour ist der Audubon Park. Aus verkehrstechnischen Gründen empfiehlt sich auch hier das Wochenende als bester Zeitpunkt für die Erkundung dieser malerischen Ecke.

(IAM)

 

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