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Tannen, Licht und Motorsport

Weihnachten in North Carolina

Weihnachten in North Carolina. - Foto: The Biltmore Company Weihnachten in North Carolina. - Foto: The Biltmore Company

„Christmas in July“ ist der Name eines Festivals in North Carolina. Musik, Weihnachtsmarkt und der jährliche Wettbewerb der Christmas Tree Farmer begleiten das kuriose Festival. Auch am traditionellen Weihnachtsfest im Dezember lässt sich im US Bundesstaat so manches entdecken. Typisch amerikanisch widmet man sich vor allem der festlichen Dekoration.

North Carolina ist der größte Produzent von Weihnachtsbäumen innerhalb der USA. 12 lange Jahre dauert das Wachstum einer perfekten Tanne. In dieser Zeit wird der Baum mehr als hundert Mal vom Förster besucht – Arbeit die sich auszahlt. Die North Carolina Fraser Tanne wurde von der amerikanischen Christmas Tree Association als bester Weihnachtsbaum der USA ausgezeichnet und bereits 12 Mal im Weißen Haus aufgestellt. Im US Bundesstaat an der Ostküste ist ein Weihnachtsbaum nicht nur eine Tanne, sondern das Herzstück der Festtage. Kein Wunder, dass man etwas so Wichtiges ungern dem Zufall überlässt. Traditionell beginnt die Choose & Cut Christmas Tree Season an Thanksgiving. Bis Heiligabend kann man in einer Baumschule der Wahl seine Tanne persönlich aussuchen. Familien verbinden dies oft mit einem Kurzurlaub oder Ausflug zu einer von 70 sogenannten „Christmas Tree Farmen“.

Nicht nur Tannenbäume auch Lichter spielen in der Vorweihnachtszeit eine große Rolle. Im Dezember lassen verschiedene Veranstaltungen die Gärten und Parks North Carolinas in festlichem Licht erstrahlen. Lichtershows mit passender Musikchoreographie und Weihnachtsdekoration verwandeln Grünanlagen in ein märchenhaftes Winterwunderland. Im Arboretum in Asheville kann man bei einer nächtlichen Tour den beleuchteten Garten und die aktuellen Ausstellungen erkunden. Der elisabethanische Garten auf Roanoke Island ist zur Weihnachtszeit nicht nur mit Lichtern dekoriert. Kunstvolle Rentierfiguren aus Pflanzen und anderen Naturmaterialien tummeln sich hier inmitten traditioneller Weihnachtsdekoration.

Weihnachten in "The Biltmore Estate". - Foto: The Biltmore Company

Weihnachten in „The Biltmore Estate“. – Foto: The Biltmore Company

Zu den Weihnachtsklassikern in North Carolina gehört ein Besuch des festlich geschmückten Biltmore Estates. Die größte Privatresidenz der USA wurde einst von George Washington Vanderbilt II errichtet. Am Heiligabend 1895 präsentierte der Bauherr das neue Anwesen Familie und Freunden. 120 Jahre später kann man sich von 65 dekorierten Weihnachtsbäumen, endlosen Girlanden und der riesigen Fraser Tanne im Festsaal verzaubern lassen.

Weit weniger besinnlich aber ebenso spektakulär geht es auf dem Motor Speedway nördlich der Hauptstadt Charlotte zu. Die 1.5 Meilen lange Strecke gilt als Heimatstrecke der NASCAR und ist unter Motorsportfans auch als The Beast of the Southeast bekannt. In der Weihnachtszeit wird die Rennstrecke von insgesamt drei Millionen Lichtern festlich beleuchtet und das beliebte Speedway Christmas Village öffnet an drei Tagen der Woche. Mit einer lebendigen Krippe, Streichelzoo, Kutschfahrten und einem Besuch bei Santa Claus lockt das Weihnachtsdorf große und kleine Besucher an. Zusätzlich werden auf einem der größten HD Bildschirme der Welt Weihnachtsfilme wie Disney’s Eiskönigin oder Der Polar Express gezeigt.

(IAM)

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