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Sedona – die mystische Seite Arizonas

Der wohl „schönste Ort Amerikas“ inspiriert Esoterikfans und Abenteuerurlauber gleichermaßen

Eine Kulisse wie im Western - die Sedona Red Rocks. - Foto: Arizona Office of Tourism Eine Kulisse wie im Western - die Sedona Red Rocks. - Foto: Arizona Office of Tourism

Wer zum ersten Mal die mystisch verträumte Kulisse aus rot leuchtendem Sandsteinmassiv inmitten unberührter Wüstenlandschaften erblickt, dem kann nur ein Gedanke in den Sinn kommen: Hier herrscht Magie – und das nicht nur in Sachen Naturschönheit. Sedona gilt tatsächlich seit jeher als Mystik-Hot Spot schlechthin und Ort purer Inspiration. Jährlich zieht die rund 12.000 Einwohner zählende Kleinstadt in der Wüste Arizonas bis zu drei Millionen Touristen in ihren Bann.

Besonders bei Sonnenauf- und Untergang, wenn zarte Sonnenstrahlen die kraftvollen Erdtöne der Red Rocks eindrucksvoll illuminieren, kommt der Betrachter in den Genuss der vollen Schönheit. Wer sich an diesem einzigartigen Naturschauspiel noch nicht satt sehen konnte, der darf sich den überwältigenden Nachthimmel nicht entgehen lassen, über den sich ein Schleier aus Millionen von Sternen zieht.

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Eintauchen und zur Ruhe kommen

Sedona versteht sich seit den 80er Jahren als Zentrum der esoterischen New Age-Bewegung. Kein Wunder, dass so viele Menschen aus diesem Grund nach Sedona gezogen sind. Zahlreichen Besuchern bieten die roten Felsvorsprünge der mächtigen Monolithen oder ein schattiges Plätzchen inmitten der luftigen Kiefernhaine den perfekten Ort, um zu meditieren, für eine Yoga-Session, zum Musizieren oder um sich einfach nur fallen zu lassen und den Alttagsballast abzustreifen. Aber auch diejenigen, die sich schon immer einmal an Aktivitäten wie Kartenlegen, Aura-Fotografien, schamanischem Trommeln oder der UFO-Suche versuchen wollten, werden hier fündig.

Mit der Natur eins werden. Yoga in der freien Natur. - Foto: Arizona Office of Tourism

Mit der Natur eins werden. Yoga in der freien Natur. – Foto: Arizona Office of Tourism

Beim Schlendern durch die Straßen Sedonas hat man dann die Qual der Wahl: Fällt die Entscheidung auf mystische Touren mit dem Schamanen Rahelio Rodriguez, Trommel-Workshops, Heilmeditationen, Medizinradtouren oder Inspirationswanderungen? Für die Bewohner der Stadt ist vieles natürlich keine neue Entdeckung, sondern beruht auf uralter spiritueller Weisheit. Glaubt man den Einheimischen, dann befindet man sich hier sogar mitten in einem spirituellen Paradies. Vier mystische Energiestrudel, sogenannte Vortexe, soll es in und um Sedona geben. Ihnen werden kraftvolle Eigenschaften zugerechnet. So sollen die Vortexe nicht nur beim Meditieren und bei der Kontaktaufnahme zu jedweder Gottheit behilflich sein, sondern auch Visionen auslösen. Aufwärtsströmende Vortexe geben neuen Elan, abwärtsströmende Vortexe helfen dabei, in sich zu gehen. Letztlich kann jeder für sich entscheiden, wie er die Energie nutzt, die schon so vielen Menschen zu innerer Ruhe und Seelenfrieden verholfen hat. Eingerahmt von der phantastischen Bergwelt ist das 1902 gegründete Farmerdorf Sedona mittlerweile zu einer beliebten Feriendestination in Arizona geworden. Zu dieser einzigartigen Kulisse zählen auch die wohl bekanntesten Felsen wie der glockenförmige Bell Rock und der majestätische Cathedral Rock, die bereits als eindrucksvolle Kulisse für die ersten Hollywood-Western dienten und nicht nur Cineasten bekannt sein dürften. Unweigerlich stößt das Besucherauge auf einen weiteren ungewöhnlichen Anblick: Die Chapel of the Holy Cross, eine 1956 errichtete katholische Kirche, die in ihrem Design in die bergige Landschaft eingepasst wurde und ohne Zweifel zu den Attraktionen Sedonas zählt. Das 76 Meter hohe Gebäude ragt vor den mächtigen Felsen hervor und soll nach dem Willen seiner Erschafferin Marguerite Brunswig Staude die unbändige Kraft des Schöpfers widerspiegeln.

Chapel of the Holy Cross. - Foto: Arizona Office of Tourism

Chapel of the Holy Cross. – Foto: Arizona Office of Tourism

Ein Paradies für Naturliebhaber

Mit mehr als 100 Wander- und Radwegen, Golf– und Tennisplätzen der Extraklasse, diversen Touren und Ausflugsmöglichkeiten sowie Rundflügen im Flugzeug, Helikopter oder im Heißluftballon kommen Naturliebhaber in Sedona vollends auf ihre Kosten. Zudem gibt es zahlreiche Plätze die zum ausgiebigen Picknick einladen sowie viele Anbieter, die Touren mit Jeeps, Fahrrädern, Pferden oder zu Fuß im Programm haben. Auch Mountainbiking ist eine der Top-Freizeitbeschäftigungen. Im Norden der Stadt liegt der 26 Kilometer lange Oak Creek Canyon. Für Mountainbiker ist es eines der besten Gebiete im Westen der Vereinigten Staaten, das auf gut ausgebauten Strecken meilenweiten Fahrspaß ermöglicht. Weiterhin bietet die Gegend neben traumhaften Wanderwegen und atemberaubenden Schluchten, den Slide Rock State Park. Namens gebend hierfür ist eine in den Felsen integrierte Natur-Rutsche, auf der man an heißen Sommertagen durch die kühlen Fluten des Oak Creek gleiten kann.

Mit dem Jeep die Landschaft erkunden. - Foto: Arizona Office of Tourism

Mit dem Jeep die Landschaft erkunden. – Foto: Arizona Office of Tourism

Ob man nun auf der Suche nach Magie ist, Ruhe sucht, das Abenteuer schätzt oder eine Mischung aus allem bevorzugt: Sedona bietet das ganze Jahr über abwechslungsreiche Aktivitäten und ist in jedem Fall eine Reise wert.

(IAM)

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