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Scotty, beam‘ mich nach Seattle

Star Trek Sonderausstellung zum 50. Geburtstag im EMP Museum

Seattle ist ein Mekka für Star-Trek-Fans und die es werden wollen. - Foto: Visit Seattle Seattle ist ein Mekka für Star-Trek-Fans und die es werden wollen. - Foto: Visit Seattle

Zuerst ins Museum, dann ins Kino: Mit großer Spannung blicken Trekkies und Trekker, Anhänger der Fernsehserie Star Trek, dem Filmstart von „Star Trek Beyond“ am 21. Juli 2016 entgegen. Erstmals im September 1966 bei der NBC ausgestrahlt, ist Star Trek ein Kult und auch heute noch, 50 Jahre später, begleiten treue Anhänger Captain Kirk und seine Crew auf ihren Reisen durch das Weltall. Fans, die sich die Wartezeit verkürzen möchten, können ab sofort die Sonderausstellung „Star Trek: Exploring New Worlds“ im EMP Museum in Seattle besuchen. Der Eintritt kostet 27 US-Dollar (zirka 24 Euro) und berechtigt zum Besuch des Museums inklusive der bis zum 27. Februar 2017 dauernden Sonderausstellung.

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums zeigt das Museum für Musik und Popkultur unter der Lizenz von CBS Consumer Products den Einfluss der Kultserie auf Kultur, Gesellschaft, Kunst, Technik und Mode. Mehr als 100 Artefakte, darunter Originalrequisiten vom Dreh der TV-Serie, Spin-offs und Filme sind – teilweise zum ersten Mal – der Öffentlichkeit zugänglich. Viele stammen aus privaten Sammlungen. Darüber hinaus dürfen sich Besucher an interaktiven Foto- und Videoinstallationen ausprobieren. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, einen Film zu erstellen, bei dem die Beteiligten sich von einem Ort zum anderen beamen. Auch die berühmte „Khaaaan“ Szene aus „Der Zorn des Khan“ können Besucher neu erschaffen.

Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören:

  • Captain Kirks Kommandostuhl und Navigationskonsole (bislang nie öffentlich gezeigt)
  • Requisiten und filmspezifische Artefakte, darunter
    • ein tragbarer Handscanner der Sternenflotte, der unbekannte Objekte und Personen untersucht, der sogenannte „Tricorder“
    • Funkgeräte und verschiedene Energiewaffen wie Phaser oder Disruptor
    • ein Borg-Kubus
    • Tribbles (kleine, pelzige Lebewesen, die als Haustiere gehalten werden)
  • Kostüme, darunter
    • die vom im vergangen Jahr verstorbenen Schauspieler Leonard Simon Nimoy aka Mr. Spock getragene Tunika
    • ein Kleid von Lieutenant Nyota Uhura gespielt von Nichelle Nichols
    • ein Hemd von Khan Noonien Singh das Berühmtheit erlangte, da es die gestählten Brustmuskeln von Darsteller Ricardo Montalban entblößte
  • Skripte , Storyboards, Produktionszeichnungen und Konzeptgrafiken
  • Modelle der Enterprise, USS Excelsior, Phoenix und der Deep Space Nine Raumstation

Ebenfalls kommen Besucher in den Genuss ausgewählter Objekte, die in Anlehnung an die Serie entstanden sind. Darunter befinden sich ein Prototyp eines medizinischen Tricorders, klingonisches Bier, ein Red Sox Schaum-Finger-Handschuh in der Form eines vulkanischen Grußes (eine Begrüßungsgeste der Vulkanier), ein „Picardigan“, eine Cardigan, die in Anlehnung an die Uniform von Captain Picard entstanden ist, Lieder von Bands, die der Serie Anerkennung zollen, USPS Briefmarken mit Enterprise Motiven und vieles mehr.

„Es ist faszinierend, wie die Geschichte von Star Trek auch fünfzig Jahre nachdem die Serie zum ersten Mal ausgestrahlt worden ist die Menschen weltweit begleitet“, so Brooks Peck, Kuratorin im EMP-Museum. „Unsere Ausstellung untersucht dieses Phänomen und zeigt, wie sich die zentralen Leitgedanken wie Optimismus, Gleichheit und Heldentum auf unsere heutige Kultur auswirken. Es ist beeindruckend, wie die Serie Menschen dazu inspiriert, kreativ zu wirken und in Anlehnung an die Filmhandlung forschen und entwickeln.“ Weitere Informationen zur Ausstellung unter http://www.empmuseum.org/at-the-museum/upcoming-exhibits/star-trek-exploring-new-worlds.aspx.

(IAM)

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