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Saisoneröffnung in den Kanadischen Rockies

Beste Pistenbedingungen und Neues aus den Skigebieten in Alberta

Skispass in der Lake-Louise-Region. Foto: Banff Lake Louise Tourism Skispass in der Lake-Louise-Region. Foto: Banff Lake Louise Tourism

Im Lake Louise Ski Resort im Banff National Park sind in den letzten Tagen bereits 1,30 Meter Schnee gefallen. Somit kann das Skigebiet pünktlich zum Saisonauftakt am 6. November mit optimalen Pistenbedingungen und luftig-leichtem Pulverschnee aufwarten. Dem Wintervergnügen steht also nichts mehr im Wege, frei nach dem Motto: Anschnallen, abfahren und eintauchen in den berühmten „Champagne Powder“.

Geplante Saisoneröffnungstermine 2015/2016:
Mount Norquay – 5. November 2015 – www.skibig3.com, http://winter.banffnorquay.com
Lake Louise Ski Resort – 6. November 2015 www.skibig3.com, www.skilouise.com
Nakiska Ski Resort – 7. November 2015 www.skinakiska.com
Sunshine Village – 11. November 2015 – www.skibig3.com, www.skibanff.com
Marmot Basin – 13. November 2015 www.skimarmot.com
Castle Mountain – 11. Dezember 2015 www.skicastle.ca

Die Skiregion Ski Banff – Lake Louise – Sunshine liegt etwa eineinhalb Stunden vom Flughafen Calgary entfernt. Banff (mit dem gleichnamigen Ort mitten im Nationalpark) ist der älteste Nationalpark Kanadas. Das Gebiet verfügt auf einer Fläche von 32 Quadratkilometern über 274 Skipisten verteilt auf drei Skigebiete: Mount Norquay, Sunshine Village und Lake Louise Ski Resort – gemeinsam werden diese als Ski Big 3 bezeichnet. Insgesamt gibt es 26 Lifte. Mit einem Tri-Area Lift Ticket kann man alle drei Gebiete befahren. www.skibig3.com

Die Gäste dürfen sich nicht nur auf beste Schneeverhältnisse, sondern auch auf einige Neuheiten und Verbesserungen in den Skigebieten der Nationalparks von Banff und Jasper freuen.

SUNSHINE VILLAGE SKI & SNOWBOARD RESORT: www.skibanff.com
Sunshine Village, nur 15 Minuten vom berühmten Städtchen Banff entfernt, bietet die längste Skisaison der Rocky Mountains (von November bis Mai). Skifahrer und Snowboarder erreichen mit der Achtergondelbahn vom Parkplatz aus in nur 13 Minuten das Village. Der Delirium Dive ist mit einem durchschnittlichen Gefälle von 39 Grad, in einigen Sektionen fast 50 Grad, eine der steilsten Abfahrten der Rocky Mountains überhaupt. Man muss mindestens zu zweit und mit Lawinen-Ortungsgerät sowie einer Schaufel ausgerüstet sein, um eine Zugangserlaubnis zu bekommen.

In dieser Wintersaison wird in Sunshine Village ein neuer Doppelmayr-Vierersessellift (Kapazität: 1.200 Personen pro Stunde) mit beheizten Sitzen, Abdeckhauben und Fußstützen in Betrieb genommen. Diesen Komfort bietet nun Sunshine Village als einziges Resort in Kanada seinen Gästen. Der neue Lift ersetzt den Teepee Town-Doppelsessellift, der aus dem Jahr 1979 stammt.

Sunshine Village bietet im Banff National Park in 2.133 Metern Höhe mit der Sunshine Mountain Lodge die einzige Ski-in/Ski-out Unterkunft in einem kanadischen Nationalpark, die sich in dieser Saison mit verbesserter Ausstattung und neuem Look präsentiert. Nach dem Erfolg im letzten Jahr wird auch die Veuve Clicquot Champagner-Bar weitergeführt. Sobald es wärmer wird, verlagert sich die Theke ins Freie. An den Wochenenden im Frühjahr wird das einzigartige Yoga- und Ski-Paket angeboten. Inkludiert sind hier Skiunterricht, eine Yogastunde sowie ein exquisites Abendessen. Die Saison endet Mitte Mai.

Der Schnee in Sunshine Village ist zu 100 Prozent natürlich. Für Snowboarder gibt es eine Halfpipe und einen Terrain Park. Warteschlangen am Lift sind kein Thema, denn das Resort bietet zwölf verschiedene Lifte inklusive sieben modernen Vierersesseln – den meisten in den Kanadischen Rockies.

Per Live-Webcam können sich Interessierte schon einmal „vor Ort umsehen“ und auf den Urlaub einstimmen. Die insgesamt vier Kameras bieten ausgezeichnete Live-Aufnahmen des gesamten Ski-Areals. www.skibanff.com/conditions/cams

Wer eine Pause vom Skifahren einlegen möchte, schließt sich einer geführten Schneeschuhwanderung im alten Stil – einer Heritage Snowshoeing Tour – an. Zum krönenden Abschluss wird sogar ein Fondue serviert. www.skibanff.com/signatureexperience

Nach einem ereignisreichen Tag auf der Piste können sich Wintersportler im Creekside Bar & Grill und in der Chimney Corner Lounge zurücklehnen. Letztere besticht mit einem großen Kamin und einer gemütlichen Außenterrasse; an den Wochenenden wird hier sogar Live-Musik gespielt. Der Mad Trapper’s Saloon zieht wegen seiner urigen Atmosphäre Einheimische und Besucher gleichermaßen an. Der Salon im Western-Stil bietet sehr gute Specials an Après-Ski-Drinks und Grillspezialitäten im Smoke House. Naschkatzen kommen im Java Lift Café in der Sunshine Mountain Lodge auf ihre Kosten, denn hier werden täglich bis 20 Uhr köstliche Desserts und Heißgetränke serviert.

Sunshine Village. - Foto: Banff Lake Louise Tourism

Sunshine Village. – Foto: Banff Lake Louise Tourism

LAKE LOUISE SKI RESORT: www.skilouise.com
Das Lake Louise Ski Resort ist mit rund 17 Quadratkilometern das größte Skigebiet der Kanadischen Rockies und bietet sowohl flache, bestens präparierte Anfängerabfahrten als auch rote und schwarze Pisten mit tiefen Bowls. Bei den World Ski Awards wurde es bereits zweimal zum „Besten Skiresort in Kanada“ prämiert.

Frühaufsteher werden in Lake Louise mit dem First Tracks-Programm belohnt. Wintersportbegeisterte erhalten bereits eine halbe Stunde vor offiziellem Liftbetrieb exklusiven Zugang zu den Pisten und können bei Sonnenaufgang die ersten Spuren im frischen Pulverschnee ziehen. Wer sich dabei auch gern Tricks von Experten zeigen lassen möchte, bucht eine Privatstunde mit einem Skilehrer für 99 CAD.

Besonders bekannt ist das Resort für das Tree-Skiing – das Skifahren zwischen den Bäumen – sowie die großen Pulverschnee-Bowls. Bei den Extremabfahrten East Bowl, Eagle Ridge, Paradise Bowl und The Wall werden Könner aus der Reserve gelockt.

In Lake Louise kommen nicht nur Freerider, sondern auch Feinschmecker auf ihre Kosten. Scott Green, der neue Chefkoch, bringt Flair von Las Vegas in das gastronomische Angebot des Skigebiets, da er zuvor unter anderem für das Caesars und das Mandalay Bay gearbeitet hat.

Hüttenzauber versprüht die Lodge of Ten Peaks, wo Skifahrer in der Mittagspause das spektakuläre Bergpanorama auf der Sonnenterrasse genießen können. Hier wird in dieser Saison eine Sushi Bar neu eröffnet. Der beliebteste Après-Ski-Treff in Lake Louise ist die Kokanee Kabin. An den meisten Wochenenden wird hier Live-Entertainment geboten. Gemütlicher geht es da im Temple Beach BBQ zu – bei Bier und Prime Rib Burger kann man den Skitag entspannt Revue passieren lassen. Die Whitehorn Lodge in der Mittelstation (2.042 m) wurde renoviert und bietet neben einer atemberaubenden Aussicht auf die umliegenden Berge eine exquisite Speisekarte. Zu den beliebtesten Gerichten zählen das Käsefondue, der Bison-Burger und das Seafood Chowder.

Eine rustikale Unterkunft mit majestätischer Note ist die Skoki Lodge, die elf Kilometer vom Lake Louise Ski Resort entfernt im Hinterland liegt. Die Geburtsstätte des Skifahrens in Kanada liegt hier, und im Juli 2011 haben sogar Prinz William und seine Frau Catherine eine Nacht in dieser urigen Blockhütte verbracht.

In Lake Louise werden jedes Jahr die ersten Übersee-Ski-Weltcuprennen der Saison in Abfahrt und Super G ausgerichtet. Die Rennen der Herren finden am letzten November-Wochenende (28. bis 29. November) statt, die Damen gehen eine Woche später (4. bis 6. Dezember) an den Start. Die kontinuierlich guten Schneeverhältnisse zum Saisonstart haben dazu beigetragen, dass Lake Louise seit mehreren Jahren regelmäßig als Austragungsort dieser Wettkämpfe auserwählt ist.

Mount Norquay. - Foto: Banff Lake Louise Tourism

Mount Norquay. – Foto: Banff Lake Louise Tourism

MOUNT NORQUAY: http://winter.banffnorquay.com
Mount Norquay ist für sein familienfreundliches Ambiente bekannt und gilt als das bestgehütete Geheimnis in den Rockies. Das Skigebiet feiert in dieser Saison sein 90-jähriges Jubiläum – die erste Abfahrt wurde hier 1926 gespurt. Im Laufe des Winters sind einige Spezialveranstaltungen geplant, darunter das Moonlight Dining. An den Vollmondnächten am 22. Januar, 19. Februar und 25. März öffnet das Cliffhouse Bistro an der Bergstation auch abends seine Pforten und bietet seinen Gästen ein exklusives Fünf-Gänge-Menü mit Weinbegleitung an. Besonders romantisch wird es am Valentinstag am 14. Februar: Da findet nämlich das Valentine’s Moonlight Dinner statt.

Der Hausberg von Banff befindet sich nur wenige Autominuten vom Zentrum der Stadt entfernt und umfasst ein weitläufiges Gelände mit idealen Bedingungen sowohl für Anfänger als auch für Experten. Die anspruchsvolle Abfahrt The American lockt Könner nicht nur mit einer extrem steilen Buckelpiste, sondern an der Bergstation des Liftes auch mit dem schönsten Rundum-Panoramablick des Skigebietes. Wenn man nicht den ganzen Tag fahren möchte, kann man auch Skipässe erwerben, die stundenweise berechnet werden.

Sowohl Kinder als auch Erwachsene können sich im Snowtubing Park des Skigebiets austoben: Anstatt mit Skiern oder einem Snowboard rutschen Abenteuerlustige beim Snowtubing in einem aufgeblasenen Autoreifen den Hang hinunter.

Mount Norquay ermöglicht seinen Gästen sogar das Nachtskifahren. Für Besitzer eines Tri-Area Lift Tickets, das die Gebiete Lake Louise, Sunshine Village und Mount Norquay umschließt, ist dieses Vergnügen kostenlos. Jeden Freitag und Samstag zwischen Januar und März stehen die Pisten den Skifahrern und Snowboardern von 17 bis 22 Uhr zur Verfügung. Auch das Snowtubing ist in diesem Zeitraum abends möglich.

Eine Pause gönnen sich Wintersportler gern in der gemütlichen Cascade Lodge. Am Fuße des 2.133 Meter hohen Mount Norquay gelegen beherbergt die Lodge ein Pub, eine Cafeteria und ein Restaurant. Beliebt ist auch das historische Teehaus, das aus den 1950er Jahren stammt. Marilyn Monroe zählte zu den berühmtesten Gästen.

Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste bieten die heißen Quellen in Banff – die Upper Hot Springs – die richtige Entspannung für müde Knochen. Hier sprudelt eine von 47° Celsius auf 39° Celsius abgekühlte heiße Quelle. Sauna, Massage und ein Tauchbecken runden das Bad ab, und Stärkung bietet ein Restaurant am Pool. Nostalgie versprüht ein Badehaus im Stil der 1930er Jahre, wo sogar zeitgenössische Badekleidung ausgeliehen werden kann. www.hotsprings.ca

Marmot Basin. - Foto: Ski Marmot Basin

Marmot Basin. – Foto: Ski Marmot Basin

MARMOT BASIN: www.skimarmot.com
Nur 20 Minuten von dem im Jasper National Park gelegenen Ort Jasper entfernt befindet sich Marmot Basin. Das Skigebiet zeichnet sich vor allem durch seine familiäre Atmosphäre aus, da es hier wesentlich ruhiger zugeht als in Banff. Ein knapp sieben Quadratkilometer großes Areal mit einer Vertikalen von gut 900 Metern und 100% trockenem Pulverschnee wartet auf Skifahrer und Snowboarder jeden Alters und jeder Fähigkeit. Aufgrund seiner steilen Tiefschneehänge und Buckelpisten gilt es dabei besonders unter Könnern als Geheimtipp. Aber auch Anfänger kommen auf ihre Kosten: Die weitläufigen Abfahrten der Skipisten eignen sich hervorragend für Ski-Neulinge oder Wiedereinsteiger, die ganz ungestört und ungezwungen ihre Kenntnisse vor traumhafter Kulisse erweitern möchten.

Gäste können auch schon ihre Lifttickets im Zentrum von Jasper im Marmot Town Store in der Patricia Street kaufen und sparen somit Zeit im Skigebiet. Sogar Reservierungen für Skiausrüstung und Unterrichtsstunden können bereits direkt im Laden getätigt werden.

Wintersportler, die einen Adrenalin-Kick und eine besondere Herausforderung suchen, können in dieser Saison die Double Diamond Tour buchen, die neu in Marmot Basin angeboten wird. Dabei bringen die erfahrensten Guides des Resorts die Teilnehmer zu den steilsten Pisten und Tiefschneehängen und geben nützliche Tipps, wie man das anspruchsvolle Terrain am besten meistern kann.

Wellness bietet nicht nur Banff seinen Gästen an. Auch im Jasper National Park können Urlauber nach einem Tag auf der Piste die heilende Kraft des Thermalwassers spüren. Die Miette Hot Springs zählen mit einer Temperatur von fast 54° Celsius zu den heißesten Quellen der Rockies. Sie waren den First Nations schon lange bekannt, und 1910 bahnten Bergarbeiter der Pocahontas Coal Mine einen Weg dorthin. Heute speisen die Quellen einen heißen Pool mit 39° Celsius sowie drei kühlere Pools. Eine schöne Aussicht auf die malerische Bergwelt erhalten Gäste von der Terrasse des Poolcafés. www.hotsprings.ca

Für Reisende ohne Mietwagen bietet Sundog Tours eine tägliche Busverbindung zwischen Banff, Lake Louise und Jasper an. Die Fahrt von Lake Louise nach Jasper entlang des Icefields Parkway ist besonders eindrucksvoll – die Route gehört zu den schönsten Berg-Panoramastraßen weltweit. www.sundogtours.com

Aktuelle Angebote für Skireisen nach Westkanada gibt es unter www.canadas-west.de.

Air Canada bietet auch in dieser Wintersaison wieder die kostenfreie Mitnahme von einem Stück Skigepäck bis maximal 23 Kilogramm zusätzlich zum normalen Gepäck.

(IAM)

 

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