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Ob Flip Flops oder Wanderschuhe: Der Sommer in British Columbia kommt nicht auf leisen Sohlen

Wann besuchen Sie British Columbia? - Foto: DestinationBC Wann besuchen Sie British Columbia? - Foto: DestinationBC

Die Sommermonate in British Columbia sind besonders geeignet, um sich in Städten wie Vancouver und Victoria auf die Spuren von Kunst oder kulinarischen Leckerbissen zu begeben – insbesondere dann, wenn sie von so genannten „Locals“ begleitet werden. In Bergorten wie Sun Peaks oder Big White sind es nicht nur Wanderungen oder Mountainbike Trails, die einen Besuch lohnen: Musik- und Weinfestivals verstärken das Urlaubs-Feeling. Und last but not least gibt es Neuigkeiten für all jene, die vorzugsweise am, auf oder im Wasser unterwegs sind.

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Mund, Augen und Ohren auf: Stadtspaziergänge von Victoria bis Kamloops

Karma Brophy aus Victoria, der Hauptstadt British Columbias, hat ihre Leidenschaft für gutes Essen und Trinken vor fünf Jahren zum Beruf gemacht und Feast Concierge gegründet. Sie bietet individuelle Touren an, die in Lieblingslokale in ihrem Viertel oder im Vorort Oak Bay führen. Karma kennt die besten Stände auf dem Victoria Public Market und weiß, wo die leckersten Zutaten oder Menüs im Einkaufs- und Restaurantviertel der Fort Street zu finden sind. Wer an ihren Touren teilnimmt, wird Meeresfrüchte, Wurst und Käse probieren, hausgemachte Süßigkeiten naschen sowie Tees, Biere und Weine verkosten. Das Besondere an ihren Gourmet-Spaziergängen aber ist die Möglichkeit, sich mit Chefköchen, Sommeliers und anderen leidenschaftlichen „Foodies“ auszutauschen. Die Preise für die mehrstündigen Touren liegen zwischen ca. 70,- und 130,- CAD, derzeit etwa 50,- bis 90,- €. www.feastconcierge.ca.

Erleben Sie die Stadt an Bord der Hafenfähre. - Foto: DestinationBC/James O'Mara

Erleben Sie die Stadt an Bord der Hafenfähre. – Foto: DestinationBC/James O’Mara

Die hohe Kunst des Geschichtenerzählens beherrschen die Guides und Gründer von Discover the Past. Sie sind Experten, was die Geschichte der Provinzhauptstadt Victoria angeht und bieten diverse Rundgänge zu den wichtigsten Highlights. Dabei erhalten die Teilnehmer aber nicht nur Informationen, die in den Geschichtsbüchern stehen, sondern erfahren auch pikante, kuriose und dunkle Geheimnisse. Neu im Programm ist die Gold Rush Tales Tour: Sie rückt Helden, Schurken, Händler und Goldsucher in den Mittelpunkt, die das Hafenleben prägten als die Stadt noch in ihren Anfängen lag. Wer eine der bekanntesten Künstlerinnen (und interessantesten Menschen) des Landes kennenlernen möchte, bucht die Emily Carr Excursion, die quer durch die Stadt nicht nur zu den Lieblings- und Arbeitsplätzen der Malerin führt, sondern auch dem einstigen Elternhaus. Die 90-minütigen Touren kosten ca. 15,- CAD pro Person, derzeit etwa 11,- €.  www.discoverthepast.com

Die Geschichte und Architektur von Vancouvers diversen Stadtvierteln sind die große Leidenschaft von John Atkin. So groß, dass er einige zweistündige Stadtspaziergänge zusammengestellt und auch in mehreren Büchern veröffentlicht hat. Den Schwerpunkt hat er dabei auf die außergewöhnlichen, fast obskuren Gesichter der Stadt gelegt. Zu seinen ganzjährigen Touren zählt ein Besuch der ehemaligen Chinatown zwischen Franklin Street und Commercial Drive. Darüber hinaus bietet er im Sommer Führungen vom Stadtrand an der Boundary Road bis in den Pacific Spirit Park an: Auf dem Weg liegen einstige Sumpfgebiete, Schluchten und Hügel, die unterschiedlichsten Wohnviertel und fotogene Gebäude – und natürlich jede Menge Geschichte und Geschichten. Die zweistündigen Touren kosten 10,- CAD pro Person, derzeit ca. 7,- €; auf Anfrage werden auch individuelle Führungen für Gruppen angeboten. www.johnatkin.com

Vancouver Photowalks verbinden Stadtführungen mit Fotografie-Tutorien. Während der zweistündigen Touren lernen Nutzer von Smartphones oder Fotoapparaten nicht nur die fotogenen Seiten Vancouvers kennen, sondern auch sehr viel rund um das eigene Gerät und die richtige Belichtung. Die Teilnehmer können die Photowalks ihrem Wissensstand entsprechend aussuchen oder nach Genre: So konzentriert sich Stanley Park auf Natur- und Stadtmotive, während Nightly Photowalks die Uferpromenaden von Granville Island oder Gastown in den Fokus rückt. Die Teilnahme an den zweistündigen Touren kosten zwischen ca. 50,- und 110,- CAD, derzeit etwa 36,- bis 80,- €. www.vancouverphotowalks.ca /

Stanley Park in Vancouver. - Foto: DestinationBC/Albert Normandin

Stanley Park in Vancouver. – Foto: DestinationBC/Albert Normandin

Food-Hopping: Seit einigen Jahren machen sich mobile Essensstände, die so genannten Food Trucks, auf Vancouvers Straßen breit: Der Kunde hat die Wahl zwischen Gourmet-Hotdogs, frisch zubereitetem Gyros, Fisch und Meeresfrüchten, Tandoori und vielem mehr. Wer sich die Qual der Wahl von Experten abnehmen lässt, erhält nicht nur ein Vier-Gänge-Menü mit fünf Kostproben: Auf dem Weg von einem zum nächsten Food Truck servieren die „Kellner“ von Vancouver Foodie Tours quasi als Zwischenmahlzeit Geschichten und Wissenswertes über Vancouver. Die zweistündige Food Truck Tour kostet ca. 50,- CAD, derzeit etwa 36,- €. www.Foodietours.ca. Wer ohne Umschweife ans Ziel möchte: www.vancouverstreeteats.ca

Auch in Whistler können sich Urlauber ihre Mahlzeiten erlaufen. Das Team von Whistler Tasting Tours bietet vier unterschiedliche „Menüs“ an: Die Lunch Tour führt zu einigen der besten Lokalen mit Mittagstisch; sie wird abgerundet mit einer kleinen Bierverkostung in einer kleinen Privatbrauerei. Vier der populärsten Restaurants sind Teil der Hidden Gems Tour; pro Restaurant wird ein Gang serviert. Wer es etwas exklusiver mag, lernt auf der Finer Things Dinner Tour sogar, Champagner mit dem Säbel zu öffnen. Nach dem Motto „das beste zum Schluss“ richtet sich die Dessert and Drinks Tour an die Liebhaber von Desserts und Digestifs. Die Preise liegen zwischen 65,- und 120,- CAD pro Person, derzeit etwa 50,- bis 90,- €. www.whistlertastingtours.com 

ArtWalk heißt das jährlich in Whistler stattfindende Kunstfestival, das Werke von über 60 aufstrebenden und etablierten Künstlern zeigt. Eine Broschüre informiert Besucher über die rund 40 Galerien und unkonventionellen Ausstellungsräume. Der Startschuss des zwei Monate dauernden Festivals fällt am Nachmittag des 27. Juni mit Livemusik und Events in der Fußgängerzone. Weitere Informationen unter www.artswhistler.com

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In British Columbias „Sporthauptstadt“ Kamloops, zumindest was den Zuschauersport betrifft, haben sich zahlreiche kleine Privatbrauereien und Lokale mit einer feinen Auswahl an internationalen Bieren vom Fass angesiedelt. Wer sich auf eine Walking Brew Tour begibt, wird mit großen Dunklen, Blonden oder Roten belohnt: Im Noble Pig Brewhouse werden diverse Spezialitäten gebraut, darunter Ales, aber auch ein „Munich Helles Lager“. Der Besitzer und Braumeister des Red Collar Brewing, David Beardsell, blickt auf eine ganz besondere Geschichte zurück: Bereits als junger Mann schwärmte er von den europäischen Bieren, die hin und wieder ihren Weg nach Kanada fanden. Gemeinsam mit seiner Frau machte er sich schließlich auf nach München und lernte in der Doemens-Akademie die Braukunst. Heute bietet seine Privatbrauerei u.a. Doppelbock, dunkles Weizen, aber auch Canadian Pale Ale oder Biere in belgischer Tradition. Auf der Getränkekarte des Frick and Frack Taphouse sind rund 130 Biere aus 30 verschiedenen Ländern zu finden, darunter etwa 15 Sorten vom Fass. www.tourismkamloops.com/brewery-tours-in-kamloops-british-columbia, www.thenoblepig.ca, www.redcollar.ca, www.frickandfrack.ca

Die spannende Geschichte von Kamloops erkunden Reisende auf der Heritage Homes Walking Tour. Sie handelt vom Zusammentreffen der indigenen Bevölkerung mit den weißen Siedlern, vom Bau der Eisenbahn und von historischen Gebäuden. Natürlich geht es auch immer um interessante Menschen, welche die Stadt geprägt haben. Im Kamloops Museum & Archives ist eine kostenlose Broschüre mit Straßenplan erhältlich. Wer zusätzlich digital unterwegs ist, kann sich auf der Webseite von Tourism Kamloops eine Stadtführung im MP3-Format herunterladen. www.tourismkamloops.com/heritage-homes-walking-tours-in-kamloops-british-columbia

 

Auf Wasserwegen: Wildnis und Städten auf der Spur

Die Wasserwege in British Columbia sind weit verzweigt: Süßwasserflüsse und -seen bedecken rund 1,8 Millionen Hektar, also in etwa die Fläche des Bundeslandes Sachsen. Hinzu kommen nochmals 25.000 Kilometer Küste mit unzähligen Inseln und Eilanden und einer Fülle an Meeresflora und -fauna, die dazu einladen sich der Natur per Boot zu nähern bzw. ein Teil von ihr zu werden. Um mehr Touristen auf die Küstengewässer zu locken, hat die British Columbia Ocean Boating Tourism Association (BCOBTA) im April dieses Jahres die Internetseite AHOYBC live geschaltet. Diese empfiehlt Bootsrouten, bietet die Möglichkeit zur interaktiven Reiseplanung und enthält Informationen über die Küstenorte samt Aktivitäten und Infrastruktur. www.AhoyBC.com

Segeln an der Sunshine Coast. - Foto: DestinationBC/Albert Normandin

Segeln an der Sunshine Coast. – Foto: DestinationBC/Albert Normandin

Wer lieber mit Skipper unterwegs ist, bucht eine Kajaktour zu den Walen, einen Segeltörn in die Regenwaldgebiete British Columbias oder lässt sich auf Wasserstraßen durch Vancouver oder Victoria begleiten:

Kelp Reef Adventures bietet die Möglichkeit, British Columbias Hauptstadt Victoria und ihre abwechslungsreiche Geschichte vom Wasser aus kennenzulernen. Eine Kajaktour im Inner Harbour verspricht aber nicht nur herrliche Ausblicke auf Parlamentsgebäude und das bunte Treiben im Hafen: Wer Hunger bekommt, macht kurz bei Grilligan’s BBQ fest, einem schwimmenden Imbissstand. Eine zweistündige Kajaktour kostet ca. 65,- CAD pro Person. Mit ihrem bezaubernden Mix aus altehrwürdigem britischen Charme und dem modernen Westküsten-Lifestlye ist die Provinzhauptstadt Victoria ein kurioses Studienobjekt in Sachen „Kontraste“. Dennoch schließen sich Fünf-Uhr-Tee und englische Gartenanlagen einerseits sowie die junge lebendige Kunst- und Gastro-Szene andererseits keineswegs aus. www.kelpreef.com, www.tourismvictoria.com; Hier geht’s zu einem kurzen Videoclip Kajak fahren in Victoria: https://youtu.be/PApcEsKhqZ0

Sea Vancouver zeigt Besuchern die „Perle am Pazifik“ vom Wasser aus. Im offenen Zodiac, das bei der Fahrt über das Burrard Inlet an die Northshore bis zu 55 km/h erreicht, kommen die Teilnehmer an Coal Harbour, English Bay, False Creek und Stanley Park vorbei. Während der 90-minütigen Tour weist der Kapitän immer wieder auf interessante historische, kulturelle und architektonische Aspekte der Stadt hin. Die Kosten pro Person betragen ca. 50,- CAD, derzeit etwa 37,- €. www.seavancouver.com, www.tourismvancouver.com

Wassersport wird in Vancouver groß geschrieben. - Foto: Destination/BC Bob Young

Wassersport wird in Vancouver groß geschrieben. – Foto: Destination/BC Bob Young

Auf Vancouvers False Creek verkehren die kleinen, bunten Aquabus-Boote, die so bekannte Ziele wie Granville Island, das Olympische Dorf oder Yaletown ansteuern. Der Preis für die einfache Fahrt beträgt je nach Strecke zwischen 3,25 und 5,50 CAD (derzeit etwa 2,50 und 4,- €), der Tagespass kostet ca. 15,- CAD. Darüber hinaus bietet Aquabus eine 25-minütige Mini-Cruise für 8,- CAD an. www.theaquabus.com

In Vancouver gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, auf dem Wasser aktiv zu sein: Wer die Trendsportart Stand-Up Paddling (SUP) lernen möchte, ist beim Ecomarine Paddlesport Centre auf Granville Island bzw. English Bay oder bei Sewell’s Marina in West Vancouver gut aufgehoben. Segelunterricht bieten Simplicity Sailing Charters an, oder man überlässt anderen das Steuer. www.ecomarine.com, www.simplicitysailingcharters.com

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Sea Dragon Charters bieten eine Schnorcheltour zur nur 30 Minuten von Vancouver entfernt gelegenen Seehundkolonie Pam Rocks. Mit Flossen, Masken, Handschuhen und Taucheranzug ausgestattet, tauchen die Teilnehmer unter den neugierigen Blicken der Robben in das Wasser der Horseshoe Bay ein. Meist lassen sich die verspielten Seehunde nicht zweimal bitten und zeigen den Schnorchlern, wer hier in seinem Element ist. www.seadragoncharters.com, Video: https://youtu.be/SbIkQAmXodA

Dem durchschnittlich 84 bis 90 Zentimeter langen Königslachs „Chinook“ können Reisende auf Vancouver Island auch ohne Angel und Haken begegnen – und zwar von Anfang Juli bis Ende Oktober auf einem Schnorcheltrip im Fluss Campbell mit Destiny River Adventures. Aufgrund der kühleren Temperaturen ist das Tragen eines Taucheranzugs Voraussetzung, um auf Abenteuerkurs zu gehen. Im Norden British Columbias nehmen die Betreiber der Bear Claw Lodge im Kispiox Valley ihre Gäste mit zu Lachs-Begegnungen im Fluss Kispiox; der Hauptstrom zieht hier Mitte Juli bis Mitte August vorbei. www.destinyriver.com, www.kispioxriver.com

Seelöwen aus der Nähe sehen. - Foto: Destination BC/Stay & Wander

Seelöwen aus der Nähe sehen. – Foto: Destination BC/Stay & Wander

Seit 17 Jahren führen Kingfisher Wilderness Adventures kleine Gruppen mit Kajaks durch die verzweigten Inselgruppen vor Vancouver Islands Nordküste. Aushängeschild ist die viertägige „Orca Waters Base Camp Tour“, die jedes Jahr von Mitte Juni bis Ende September angeboten wird. In den geschützten Gewässern von Johnstone-Straße und Broughton-Archipel liegt das Base Camp Hanson Island; hier starten die täglichen Exkursionen in die atemberaubende Flora und Fauna. Der gemäßigte Regenwald sowie die ausgedehnte Küstenlandschaft sind das Zuhause von Bären bzw. Orkas, Buckelwalen und Seelöwen.

Wer sich ausführlicher mit dem Thema Bären beschäftigen möchte, schließt sich einer mehrtägigen Exkursion zu einer der „Floating Lodges“ an. Hierzu zählt auch die gemütliche Great Bear Lodge, die Platz für maximal sechzehn Gäste bietet. Ab Port Hardy geht es per Boot oder Wasserflugzeug ins Smith Inlet. In einem kleinen umgebauten Schulbus oder per Paddelboot bringt Biologe und Mitbetreiber der Lodge, Tom Rivest, die Bärensucher auf Beobachtungsposten. Ganz nebenbei können auch Wölfe, Weißkopfseeadler und Wasservögel vor die Linse geraten. Viele Bärenbeobachtungstouren werden nicht vor Mitte Mai angeboten. Allerdings entsprechen die Bären um diese Jahreszeit noch nicht ganz unseren Vorstellungen vom Teddy. Nach dem Winterschlaf sind sie etwas mager und müssen sich den Speck erst noch anfressen. www.greatbeartours.com
Weitere „Floating Lodges“ sind u.a. www.knightinletlodge.cawww.nimmobay.comwww.sonoraresort.comwww.grizzly-bear-watching.comwww.wildretreat.com und das Bear Camp von www.iroamtheworld.com

 

Die Schuhe geschnürt und ab in die Berge: Mountainbike, Musik und Wanderlust

Fernie, der im südosten British Columbias gelegene Skiort, zeigt Besuchern in diesem Sommer seine „wilde Seite“. Qualifizierte Guides begleiten Natur-Wanderungen im Mount Fernie Provincial Park, die wechselweise für unterschiedliche Fitness-Levels angeboten werden. Zu den Naturführern gehört auch Lee-Anne Walker, die für einen Sommer nach Fernie kam und für immer blieb – das war vor 22 Jahren. Neben klassischen (Berg-) Wanderungen hat Lee-Anne in ihrer langen Karriere als Nature-Guide auch Schneeschuhwanderungen, Kanu- und sogar Bustouren geleitet. Heute unterrichtet sie am College hauptsächlich zukünftige Outdoor-Guides in Naturgeschichte. Die Touren kosten zwischen 50,- und 100,- CAD pro Person (derzeit etwa 35,- bis 70,- €) und dauern i.d.R. zwischen drei und sechs Stunden. http://bit.ly/1GiNuQR oder http://wildnaturetours.ca/fernie

In der Nähe von Fernie wandern gehen. - Foto: DestinationBC/Dave Heath

In der Nähe von Fernie wandern gehen. – Foto: DestinationBC/Dave Heath

Die in Europa schon seit langem bekannten und erklommenen Klettersteige scheinen in Kanada an Popularität zu gewinnen. Im letzten Jahr eröffnete Mount Norquay im Banff National Park drei „Via Ferratas“, wie die Klettersteige in Kanada genannt werden. Demnächst zieht das Kicking Horse Mountain Resort in der Nähe von Golden nach. Mit Einführungskursen und zwei unterschiedlichen Strecken (70 und 100 Höhenmeter), soll die „Via Ferrata“ sowohl Anfänger als auch versierte Bergsteiger anlocken. Die zweistündige Tour kostet ca. 135,- CAD, derzeit etwa 100,- €. Weitere beliebte Aktivitäten in Kicking Horse sind Mountainbiken und Wandern, aber auch der Besuch des Eagle’s Eye, dem höchst gelegenen Restaurant Kanadas, das grandiose Ausblicke auf die Purcell, Rocky und Selkirk Mountains bietet. www.kickinghorseresort.com

Das Panorama Mountain Resort liegt in den Purcell Mountains, einem Nachbargebirge der Rocky Mountains. Mountainbike fahren zählt zu den beliebtesten Aktivitäten im Sommer – mit leichten, gemütlichen Trails, aber auch technisch sehr anspruchsvollen, steilen Abfahrten und Features im Mountain Bike Park, der mit dem Mile 1 Express-Sessellift bequem erreichbar ist. Auch Wanderern bieten sich bereits beim Auffahren fantastische Aussichten auf den Mount Nelson. Nach Rückkehr von der Bergtour verspricht die Mile 1 Hut exquisite Stärkung: zu mediterranen Gerichten werden hier Weine aus BC serviert. Die Lokale unten im Ort halten etwas für die unterschiedlichsten Vorlieben bereit. Das neue Cliffhanger Restaurant auf dem Golfplatz Greywolf versprüht nicht nur entspannte, moderne Klubhaus-Atmosphäre, sondern hält neben Steaks und Burgern auch kleine Snacks, Salate, vegetarische Gerichte und eine Auswahl an regionalen Bieren und Weinen für seine Gäste bereit. Im Monticola wird herzhaft italienisch gekocht; Kuchen & Co. sowie den Kicking Horse-Kaffee erhalten Gäste im Picnic Café. Eine andere Form der Stärkung sind die natürlichen Thermalquellen, die auch im Sommer die Muskeln für den nächsten Berg-Tag wieder fit machen. www.panoramaresort.com

Das Sun Peaks Resort in der Nähe von Kamloops lockt nicht nur mit dem höchst gelegenen Golfplatz British Columbias: Neben einer Reihe an Seen, die ideal sind fürs Paddleboarden, Kanu und Kajak fahren, stehen natürlich auch hier die klassischen Bergaktivitäten wie Mountainbike fahren und Wandern hoch im Kurs. Musikalische Leckerbissen bietet die Sun Peaks Summer Concert Series, zu denen zwei kostenfreie Konzertwochenenden gehören: Lou Gramm, die Stimme der Band Foreigner, und Platinum Blonde eröffnen die Konzertreihe am 3. und 4. Juli. www.sunpeaksresort.com

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Eine Premiere feiert das familienfreundliche Big White Ski Resort, das in der Nähe des Okanagan Valley südöstlich von Kelowna liegt: Zum allerersten Mal sollen die Lifte im Wintersportort auch im Sommer laufen. Am Samstag, 04. Juli wird die Saison mit dem Craft & Country Mountain Fest eingeläutet. Das ganze Wochenende lang können Biere und Apfelweine lokaler Privatbrauereien und -keltereien verkostet werden. Darüber hinaus findet ein Kunsthandwerksmarkt statt. Zwei- bis vierstündige geführte Wanderungen bietet das Globe Café an, die je nach Startzeit mit einem Lunch oder einer Bier & Käse-Platte abgerundet werden und etwa 35,- CAD pro Person (derzeit ca. 25,- €) kosten. www.bigwhite.com/mountain-info/general/summer

WhistlerBlackcomb bietet Aktivurlaubern in diesem Sommer den PEAK 2 PEAK 360 Pass, der über 50 Kilometer an Wanderwegen erschließt und unbegrenzte Fahrten mit der PEAK 2 PEAK-Gondelbahn sowie weitere Vorteile beinhaltet (beispielsweise 20% Preisnachlass in teilnehmenden Geschäften und Restaurants). Der Pass kostet rund 80,- CAD (derzeit etwa 60,- €), während man für das Tagesticket ca. 55,- CAD (derzeit etwa 40,- €) zahlt. Die Gondelbahn PEAK 2 PEAK verbindet die Gipfel von Blackcomb und Whistler Mountain miteinander. P2P wie die Seilbahn in aller Kürze genannt wird, ist 4.400 Meter lang und mit 415 Metern über dem Fitzsimmons Creek auch der höchste „Lift“ der Welt. Sie ist Teil des insgesamt 8,7 Kilometer umfassenden Beförderungsnetzes, zu dem neben einer weiteren Gondel noch vier Vierersessellifte gehören, die Urlauber und Freizeitsportler in die Welt der Coast Mountain Range bringen. www.whistlerblackcomb.com

(IAM)

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