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„Noo Aw-lins“, „New Or-lins“ oder „New Or-lee-yuns“?

French Quarter in New Orleans - Foto: Fremdenverkehrsbüro New Orleans und Louisiana

New Orleans/Louisiana ist bekannt als Melting Pot verschiedenster Einflüsse: Ob Spanisch, Französisch, Afrikanisch oder Deutsch – hier finden Sie alle nur denkbaren Kulturen. Diese Einflüsse spiegeln sich allerdings nicht nur in der Kultur, der kulinarischen Szene oder der einzigartigen Lebensweise wider, sondern auch in der Sprache der Bewohner. Hier ein kleiner Crashkurs, damit Sie sich bei Ihrer nächsten Reise nach “NOLA“ auch ohne Wörterbuch zurechtfinden…

New Orleans kulturelle Vielfalt reicht weit in die Geschichte zurück. Während das frühe 18. Jahrhundert unter der Herrschaft der Franzosen stand, folgte im Jahr 1762 die Übergabe an die Spanier. Heute sind auch karibische und afrikanische sowie deutsche Einflüsse in der Geschichte von Louisiana verwurzelt. Nicht zu vergessen sind die Akadianer – kanadischen Immigranten, die die „Cajun“ Kultur des Staates geprägt haben.

Kein Wunder also, dass diese vielen Kulturen und Traditionen nicht nur das Essen und das Leben der Einwohner geprägt haben, sondern auch deren Sprache. Noch heute wird im Süden von Louisiana ein Französisch-Englisch gesprochen, was mit unserem Schul-Französisch kaum zu vergleichen und selbst für Muttersprachler nur schwer zu verstehen ist.

Hier ein kurzer Crashkurs:
Wenn Sie vor Ort nach dem Weg fragen, vergessen Sie die gängigen Himmelsrichtungen, denn hier gibt es Uptown, Downtown, Lakeside und Riverside.  Sollte Ihr Ziel das French Quarter, bzw. das „Vieux Carré“ (altes Viertel) sein, laufen Sie auf dem Weg dorthin nicht auf einem „Sidewalk“ – Bürgersteig – sondern auf einem „Banquette“. Bevor Sie dann abends eine „Fais-Do-Do“ (Party, Veranstaltung) besuchen, erkunden Sie vorher noch die verschiedenen „parishes“ (Landkreise) und kaufen einen netten „Gris-Gris“ (Glückbringer) für Ihre Lieben zuhause.

Wenn zwischendurch noch etwas Zeit bleibt, können Sie sich durch die hervorragende Küche des Staates probieren: Beignets (Schmalzgebäck mit Puderzucker), Boudain (eine Art Wurst), Étouffée (scharfer Cajun-Eintopf), Gumbo (dicker, scharfe Suppe) oder eine Jambalaya (scharfes Gericht mit Reis und Hühnchen) – Sie merken, besonders in der Küche Louisianas finden sich unzählige Wörter, die Besucher schon mal vor eine Herausforderung stellen können. Ein kleiner Tipp: „Lagniappe“ ist ein kleines Extra wie ein Kaffee oder ein Dessert.

Bei all diesen vielen, unbekannten Wörtern, können sich die Besucher allerdings in einem sicher sein: Jazz ist und bleibt Jazz – „If you gotta ask, you´ll never know (Louis Armstrong). Na dann, „laissez les bon temps rouler“!

(Fremdenverkehrsbüro New Orleans und Louisiana)

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