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Loblied auf Georgia

Der National Geographic Traveler nimmt Georgia in seine Bestenliste 2017 auf - Reiche Musikszene überzeugt in der Kategorie „Kultur“

Das Georgia Theatre Athens. - Foto: Elliot Anderson Das Georgia Theatre Athens. - Foto: Elliot Anderson

Das Reisemagazin National Geographic Traveler wählte kürzlich den US-amerikanischen Bundesstaat Georgia auf seine Liste der 21 „Best of the World“ Destinationen 2017. In der Kategorie „Kultur“ konnte Georgia die Jury mit seiner vielfältigen Musikszene auf ganzer Linie überzeugen.

„Wir sind begeistert, dass die Redakteure des National Geographic Traveler Georgia in die heißbegehrte Liste aufgenommen haben“, so Kevin Langston, Vorsitzender der Tourismussparte des Georgia Department of Economic Development. „Das Year of Georgia Music war eine erfolgreiche Maßnahme, um mehr Beachtung für Georgia als Destination zu generieren. Unsere Aufnahme in die Bestenliste als Ort für großartige amerikanische Musik wird sicherlich noch mehr Besucher aus aller Welt anziehen.“ Mit seinem „Year of Georgia Music” zelebrierte der Staat 2016 sein reiches klangvolles Erbe und machte auf seine Weltklasse-Bühnen und einzigartige Festivals aufmerksam. Dies entging auch den Redakteuren des renommierten Reisemagazins nicht und sie schenkten Georgia sowie seinen kultigen Musikstädten Macon, Dahlonega, Athens und Atlanta besondere Beachtung. Für die Bestenliste des National Geographic Traveler stimmen Redakteure, Reiseautoren sowie Entdecker weltweit ab und wählen Reiseziele, die sie für besonders sehenswert erachten. Diese untergliedern sich in die Kategorien Städte, Natur und Kultur.

Wenn Georgias Wände sprechen könnten, würden sie wahrscheinlich singen
Mit dem „Year of Georgia Music“ feierte der Bundesstaat 2016 seine musikalische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auf mehr als 100 Festivals treten alljährlich Künstler aller Nationen sowie Stilrichtungen auf und laden Reisende dazu ein, sich ihren ganz eigenen Soundtrack aus Klang und Erinnerungen zu kreieren. Georgias musikalisches Erbe ist so facettenreich wie der Staat selbst und beeinflusste die internationale Musikgeschichte maßgeblich. Viele Größen der Branche haben ihre Wurzeln im Peach State – von Gertrude „Ma“ Rainey, der „Mutter des Blues“, über James Brown, den „Godfather of Soul“ bis hin zu Otis Redding, Ray Charles, Little Richard, Johnny Mercer und R.E.M. In den letzten 20 Jahren erlebte vor allem Atlantas Hip-Hop und Urban-Szene einen Boom, aus dem Künstler wie Outkast, Usher, Ludacris, CeeLo Green und weitere hervorgingen. Auch aus den amerikanischen Country-Charts wären aus Georgia stammende Sänger wie Luke Bryan oder Dave Haywood mit seiner Band Lady Antebellum nicht wegzudenken. Im klassischen Genre gehört unter anderem das Atlanta Symphony Orchestra mit 28 GRAMMY® Awards zur Weltspitze.

Ob Evergreen oder neuester Chartstürmer, ob altehrwürdiges Theater oder kultige Blues-Spelunke – Georgia bietet für jeden Musikgeschmack das passende Erlebnis. In Augusta begeben sich Interessierte mit Familienmitgliedern der Soul-Legende James Brown auf dessen Spuren in seiner Heimatstadt. In Dahlonega gehört ein Besuch des John Grimm`s Vintage Music Shop oder der Manufaktur von Jackson Steel Gitarren ins Programm eines jeden Musikliebhabers. Ein Mekka für Fans von Live-Musik ist Athens, die Geburtsstadt von R.E.M. und den B 52’s. Mehr als 40 Musikclubs, darunter der renommierte 40 Watt Club, bieten aufstrebenden sowie weltbekannten Künstlern eine Bühne. Macon verfügt als Heimat und Wirkungsstätte von Musikgrößen wie Little Richard Penniman, Otis Redding, der Allman Brothers Band, Violinist Robert McDuffle und Country-Superstar Jason Aldean über eine reiche musikalische Vergangenheit. Und auch Savannah blickt auf ein klangreiches Erbe zurück. Dort wurde 1859 das Weihnachtslied Jingle Bells geschrieben und Johnny Mercer schuf das Stück Moon River, bekannt aus dem Film Frühstück bei Tiffanys. Weitere Informationen finden sich unter www.exploregeorgia.org/music.

(IAM)

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