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Kölsche Kadenz und Freiburger Feste

Mit deutscher Unterstützung startet New Yorks Lincoln Center for the Performing Arts in die Great Performers Serie

Freiburger Barockorchester ist auf dem Weg nach New York. - Foto: Annelies van der Vegt Freiburger Barockorchester ist auf dem Weg nach New York. - Foto: Annelies van der Vegt

Vier Jahreszeiten voller Violinen: Seit über einem halben Jahrhundert vereint das Lincoln Center for the Performing Arts die weltbesten Orchester, Komponisten und Solisten bei seinen jährlichen Great Performers. Am 18. Oktober angestimmt, regiert bis zum 19. Mai 2018 in New York wieder die Klassik, besonderes Highlight sind die Inszenierung von Vivaldis Vier Jahreszeiten aus den Geigen des Concerto Köln sowie die Konzerte des Freiburger Barockorchester zu Mozart, Bach und Haydn.

Treffen sich Frühlingsgezwitscher, Sommerstürme, Herbstharmonien und raue Winterwinde mit Kölscher Frohnatur: Die Vier Jahreszeiten ist das wahrscheinlich bekannteste Werk Antonio Vivaldis. Am 24. Januar 2018 präsentiert das Concerto Köln dieses klassische Meisterwerk einmalig mit einem elektrisierenden Geigenspiel in der Alice Tully Hall an New Yorks Upper West Side. Seit mehr als 30 Jahren gilt das Orchester als eines der führenden Ensembles seiner Art und vertraut im Big Apple ganz auf die Führung durch Violinistin Shunske Sato.

„Was diese Konzerte so sehenswert macht, ist die Lebensfreude und die Fantasie ihres Spiels – wir sprechen hier von einer Qualität, die sämtliche Epochen übersteigt“ – schrieb die New York Times einst über das Freiburger Barockorchester. Nach so einem Kniefall lässt es sich das Ensemble nicht nehmen, in der neuen Saison erneut Teil der Great Performers zu sein. Auch die Niederländer sind entzückt, bezeichnete die Tageszeitung De Telegraaf den Pianisten und Orchesterleiter Kristian Bezuidenhout doch als Reinkarnation Mozarts. Am 19. Mai 2018 bespielt das Ensemble die Alice Tully Hall mit Symphonien von Joseph Haydn, Johann Christian Bach und dem Konzertmeister Wolfgang Amadeus Mozart.

Von Beethoven bis Bernstein: In diesem Jahr bittet das Lincoln Center die weltbesten Orchester und Solisten von Amerikas Westküste, Skandinavien, Japan und vielen weiteren Destinationen rund um den Globus zum Auftritt in New York. Während die Los Angeles Philharmonic die Musik Leonard Bernsteins zurück nach Hause bringen, präsentiert das London Symphony Orchestra Gustav Mahlers letzte große Meisterwerke. Auch das Bach Collegium Japan steht mit seinem Weihnachts-Oratorium bereits mit einem Fuß im Orchestergraben, und Piano Virtuosin Jenny Lin ist bereit, mit ihren Händen über das Klavier zu fliegen.

(IAM)

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