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Kinofilm „Maudie“ mit Ethan Hawke und Sally Hawkins ehrt Nova Scotias Volkskünstlerin Maud Lewis

Die Art Gallery of Nova Scotia. - Foto: Wally Hayes Die Art Gallery of Nova Scotia. - Foto: Wally Hayes

Der berühmten Folk-Art-Malerin Maud Lewis aus Nova Scotia wird im neuen Kinofilm „Maudie“ ein künstlerisches Denkmal gesetzt.

Schon als Kind litt Maud, geboren 1903 im Südwesten Nova Scotias, unter den Folgen einer Athrithis-Erkrankung, durch die sie Behinderungen an Händen, Armen und dem Gesicht davon trug. Nach ihrer Heirat mit dem mittellosen Everett Lewis begann sie, trotz ihrer körperlichen Einschränkungen, Weihnachtskarten und kleine Bilder zu malen und damit das Leben für sich und ihren Ehemann zu finanzieren. Die beiden verbrachten ihr Leben zusammen – arm, aber glücklich – in einer winzigen Hütte in der Nähe von Digby, deren Wände Maud bis in den letzten Winkel in ihrem für sie typischen Stil bemalte.

Erst zum Ende ihres Lebens wurden sie und ihre Kunst durch einen landesweiten Zeitungsbericht bekannter und sie erhielt Aufträge, die sie jedoch wegen ihrer immer stärker werdenden Beschwerden durch ihre Erkrankung oft nicht erledigen konnte. Sie starb 1970 in ihrer Heimat Nova Scotia.

Heute ist Maud Lewis eine der berühmtesten Folk-Art-Künstlerinnen Kanadas und ihre Werke sowie ihr Haus sind in der Art Gallery of Nova Scotia in Halifax zu bewundern.

Der Film „Maudie“ mit Sally Hawkins als Maud Lewis und Ethan Hawke als ihr Ehemann Everett startet am 26. Oktober in den deutschen Kinos und wurde von vielen Filmkritikern in Nordamerika bereits hochgelobt.

(IAM)

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