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Amerika im Fernsehen

Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains

Sender: MDR
Datum: 27. Oktober 2018
Beginn: 13:15 Uhr
Ende: 14:00 Uhr

Inhalt:

„Ort des blauen Rauchs“ nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great-Smoky-Mountains-National-Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.

Wenn sich langsam der Winter aus den Smoky Mountains zurückzieht, erwachen die ersten der mehr als 1. „Ort des blauen Rauchs“ nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great-Smoky-Mountains-National-Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.

Wenn sich langsam der Winter aus den Smoky Mountains zurückzieht, erwachen die ersten der mehr als 1.500 Schwarzbären des Nationalparks. Nirgendwo sonst in den USA leben mehr Bären pro Quadratkilometer als hier. Über die Hälfte von ihnen überwintert in Baumhöhlen, teils 20 Meter über dem Boden. Die Jungen werden mitten im Winter geboren und verbringen ihre ersten Wochen im Schutz der Höhle. Auch die Lichtungen wie Cades Cove locken viele Tiere an. Hier versammeln sich Truthühner, die bei der Paarung mit leuchtenden Hautlappen und glucksenden Lauten ihre Kampfbereitschaft signalisieren.

Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heute wachsen hier wieder rund hundert Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen. Die Smoky Mountains sind der vielfältigste Nationalpark der USA. Die Wälder bieten 100.000 Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Darunter über 30 Salamanderarten wie etwa der urtümliche Schlammteufel, schillernde Kolibris, die im Schwirrflug aus speziell angepassten Blüten Nektar sammeln, und Fische wie der Flussdöbel, der in den kristallklaren Bächen aus Kieselsteinen kleine Burgen für seine Eier baut.
Eines der faszinierendsten Naturwunder können die Besucher im Sommer erleben, wenn die Nächte schwülwarm sind: Mit kleinen Laternen werben mehr als ein Dutzend Leuchtkäferarten um Partner. Sie versammeln sich zu Zigtausenden und beginnen synchron zu leuchten. Lichtwellen, die durch den Wald pulsieren, sollen Weibchen in großer Zahl anlocken. All das macht die Smoky Mountains zum meistbesuchten Nationalpark der USA.

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