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Amerika im Fernsehen

The United States of Hoodoo

Sender: hr
Datum: 24. September 2018
Beginn: 1:30 Uhr
Ende: 3:40 Uhr

Inhalt:

Der afroamerikanische Schriftsteller Darius James reist zu den spirituellen Quellen schwarzer Kultur in Amerika. Er trifft Musiker, Schriftsteller und Künstler, Wunderheiler und Gumbo-Köche und entdeckt eine Kultur, die ihre Vitalität aus der Vielfalt bezieht. Indem Darius zu den spirituellen Ursprüngen zurückkehrt, landet er im Hier und Jetzt: bei den atemberaubenden Beats und Collagen zeitgenössischer Musiker und Künstler und ihrer pragmatischen, gleichwohl tief empfundenen Spiritualität.

„The United States of Hoodoo“ ist ein Roadmovie der besonderen Art. Der Film begleitet seinen Protagonisten, den Schriftsteller Darius James, auf seiner Suche nach den Inspirationsquellen afroamerikanischer Kultur und Kreativität.

Seine Reise führt ihn quer durch die USA: vom urbanen intellektuellen Millieu New Yorks in den tiefen Süden, zu den Blues-Mythen des Mississippi-Deltas und mitten hinein in die fiebrige Hitze der Voodoo-Hauptstadt New Orleans und von dort aus weiter nach Oakland, Seattle und Chicago.

An den unwahrscheinlichsten Orten trifft Darius dabei auf die alten afrikanischen Götter in neuer Gestalt. In seinen Begegnungen mit Musikern, Schriftstellern und Künstlern, Wunderheilern und Gumbo-Köchen zeichnet der Film das Bild einer Kultur, die immer schon hybrid und durchlässig war und die ihre Vitalität aus ihrer Vielfalt bezieht.

Indem er zu den spirituellen Ursprüngen dieser Kultur zurückkehrt, landet er im Hier und Heute: bei den urbanen Beats der Metropolen, den atemberaubenden Collagen zeitgenössischer Künstler und Musiker und ihrer pragmatischen, gleichwohl tief empfundenen Spiritualität.

Der Film stellt überkommene Vorstellungen von Identität, Religion und Spiritualität radikal in Frage und macht den lebendigen Reichtum spürbar, der aus Widerstand und „Culture Blending“ erwächst. Untrennbar damit verwoben erzählt der Film aber auch die sehr persönliche Geschichte seines Protagonisten Darius James, eine Geschichte von Verlust und Trauer und der Wiederaneignung einer verloren geglaubten Zugehörigkeit.

„The United States of Hoodoo“ ist die zweite Zusammenarbeit des Frankfurter Regisseurs und Filmemachers Oliver Hardt mit dem afroamerikanischen Schriftsteller Darius James. Für das Bild verantwortlich war Kameramann Harald Schmuck, den Schnitt übernahm der Berliner Cutter Martin Hoffmann, und zum Soundtrack steuerte der in Brasilien lebende US-amerikanische Musiker und Komponist Arto Lindsay einige eigens für den Film produzierte Stücke bei.

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