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International Spy Museum gibt Datum für Wiedereröffnung bekannt

Das International Spy Museum steht kurz vor der Wiedereröffnung. - Grafik: Gallagher & Associates Das International Spy Museum steht kurz vor der Wiedereröffnung. - Grafik: Gallagher & Associates

Am 11. Mai 2019 wird das International Spy Museum in Washington, DC an seinem neuen Standort an der L’Enfant Plaza wiedereröffnen. Das zuletzt genutzte Gebäude in der F Street in Washington, DC ist seit dem 1. Januar 2019 geschlossen, um einen reibungslosen Umzug zu gewährleisten. Erste Pläne für den mehr als 140 Millionen Euro teuren Neubau zwischen der National Mall und dem neuen Stadtviertel „The Wharf“ am Ufer des Potomac River waren 2015 veröffentlicht worden. Der Entwurf des futuristischen Gebäudes aus Glas und Stahl stammt vom Architekturbüro Rogers Stirk Harbour + Partners, das schon für das Centre Pompidou in Paris verantwortlich zeichnete.

Mit dem neuen Gebäude gewinnt das Museum, das über die umfassendste Sammlung internationaler Spionageartefakte verfügt, insbesondere deutlich mehr Ausstellungsfläche hinzu. So wird auch der Bereich über Ost-Berlin im Kalten Krieg inklusive eines Stücks der Berliner Mauer mehr Raum bekommen. Die knapp 3.000 Quadratmeter bieten nicht nur deutlich mehr Platz für die Dauerausstellung, sondern auch Raum für wechselnde Sonderausstellungen, der auf den bisher knapp 1.800 Quadratmetern nicht zur Verfügung stand. Damit können auch bis zu 100.000 Besucher mehr pro Jahr das Museum erleben. Veranstaltungsflächen sowie eine Dachterrasse mit Ausblick auf Sehenswürdigkeiten wie das US-Kapitol und das Washington Monument sind in dem Neubau ebenfalls untergebracht. Diese beiden Bereiche sind schon seit September 2018 zugänglich.

Das International Spy Museum in Washington, DC wurde ursprünglich 2002 eröffnet und widmet sich der Geschichte, der Handwerkskunst und der heutigen Bedeutung der Spionage. Mit dieser Ausrichtung ist es das einzige Museum seiner Art in den USA. In seiner umfassenden Sammlung befinden sich sowohl ein Brief von George Washington von 1777, in dem dieser ein New Yorker Spionagenetzwerk autorisierte, bis hin zu Spionagewerkzeugen aus dem Kalten Krieg. Auch Herausforderungen der Gegenwart werden thematisiert.

Weitere Informationen zum Museum finden sich unter www.spymuseum.org. Ein Zeitraffervideo des Baus steht zudem online bereit.

(IAM)

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