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Iditarod – Tier und Mensch am Limit

Schlittenhunderennen in Alaska mit Start am 2. März

Start der Musher mitten in Anchorage. - Foto: Cathryn Posey / Visit Anchorage Start der Musher mitten in Anchorage. - Foto: Cathryn Posey / Visit Anchorage

Es ist wieder soweit! In wenigen Tagen gehen in Alaska die Schlittenhundeführer mit ihren Hunden in Anchorage an den Start. Neun Tage benötigen die besten Musher für die rund 1860 Kilometer lange Strecke von Anchorage bis nach Nome an der Beringsee. Man nennt es „The Last Great Race“: Das Iditarod-Rennen ist das längste Schlittenhunderennen der Welt und eine der größten Herausforderungen für Tier und Mensch an Kondition und Durchhaltevermögen. Am 2. März machen sich die Schlittenhundeführer, sogenannte Musher, mit ihren 12 bis 16 Hunden von Anchorage aus auf ihren langen Weg durch die eisige Wildnis Alaskas. Nach rund 1860 Kilometern mit zahlreichen Checkopints erreichen sie das Ziel in Nome. Es geht durch gebirgiges Gelände, dichte Wälder, über zugefrorene Flüsse und weite Tundren. Aktuell sind über 50 Teams gemeldet. Unter den Champions ist auch der aus der Schweiz stammende Martin Buser. 20 Prozent der Musher sind Frauen. Das älteste Winterfestival FUR RUNDY – seit 1935 – begleitet den Start der Musher. Vom 22. Februar bis 3. März laden verschiedenste Sportaktivitäten zur Teilnahme ein, sowie ein Schlittenhunderennen für Kinder. Das große Rennen beginnt dann wie jedes Jahr am ersten Samstag im März mit einem Zeremonienstart in der Innenstadt auf der Fourth Avenue von Anchorage mit zahlreichen begeisterten Zuschauern und internationalen Medien.   Das Rennen geht auf das Jahr 1925 zurück: In dem Ort Nome an der Beringsee, der damals hauptsächlich von Goldsuchern bewohnt war, wurde unter den überwiegen indianisch-stämmigen Einwohnern Diphtherie diagnostiziert. Das dringend benötigte Serum befand sich in Anchorage und wurde in einem Wettlauf mit der Zeit mit einer Hundeschlitten-Staffette nach Nome gebracht. Für den Leithund des letzten Teams, Balto, wurde sogar ein Denkmal im Central Park in New York errichtet. Nach seinem Tod im Jahr 1933 wurde Balto ausgestopft und ist im Cleveland Museum of Natural History zu sehen.  

(IAM)

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