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Hip, hipper, Atlanta

Georgias Hauptstadt begeistert mit zwei neuen Märkten, kulinarischen Hotspots und Aktivangeboten entlang der Atlanta BeltLine

In Atlanta ist immer etwas los. - Foto: Georgia Department of Economic Development In Atlanta ist immer etwas los. - Foto: Georgia Department of Economic Development

Die Atlanta BeltLine ist das größte Projekt zur städtischen Neugestaltung der Metropole. Eines Tages wird sie einen 35 Kilometer langen Gürtel um das Zentrum bilden und 45 Stadtviertel mit Parks und Grünflächen verbinden. Besonders beliebt unter Einheimischen ist der knapp vier Kilometer lange Eastside Trail, der vom Viertel Poncey-Highland über Inman Park nach Old Fourth Ward führt.

Bester Ausgangspunkt für einen Spaziergang oder eine Radtour entlang dieses Teils der BeltLine ist der neue Ponce City Market. Behutsam restauriert, und ohne seinen ursprünglichen Charme verloren zu haben, erstrahlt der fast 100 Jahre alte Komplex heute mit ausgewählten Geschäften sowie aufstrebenden Restaurants in neuem Glanz. Vom Ponce City Market führt der Eastside Trail geradewegs zu einem weiteren neuen Hotspot der Stadt, dem Krog Street Market. In einem renovierten Lagerhaus aus den 20er Jahren lassen ausgefallene Shops, Lebensmittelläden sowie Stände mit Spezialitäten aus den Südstaaten und aller Welt das Besucherherz höher schlagen. Neben Schnäppchen und kulinarischen Köstlichkeiten kommt entlang der Atlanta BeltLine auch das kulturelle Angebot nicht zu kurz. Ganz in der Nähe des Eastside Trails befinden sich geschichtsträchtige Orte zu zwei berühmten Söhnen Georgias: Das Jimmy Carter Museum und der historische Sweet Auburn Distrikt mit dem Wohnhaus von Dr. Martin Luther King Jr. sowie dem King Center.

Ponce City Market – Tummelplatz von Atlantas Restaurant-Szene
Im größten Ziegelgebäude des amerikanischen Südens, dem ehemaligen Sitz von Sears, Roebuck & Company, schlägt das neue kulinarische Herz Atlantas. Einige der angesehensten Köche und Händler der Stadt haben sich in der Central Food Hall des Ponce City Market niedergelassen. Das Angebot der Restaurants und Stände reicht hierbei von Seafood aus Georgia und den Carolinas, über klassische Burger und asiatische Küche bis hin zu regionalen Lebensmitteln. Neben der gastronomischen Vielfalt beherbergt der Ponce City Market Wohnungen sowie Büroräume, die von ortsansässigen Firmen, aber auch Unternehmen wie Twitter genutzt werden.

Der Ponce City Market ist ein Besuch wert. - Foto: Atlanta CVB

Der Ponce City Market ist ein Besuch wert. – Foto: Atlanta CVB

Hort des guten Geschmacks – Krog Street Market
Der Krog Street Market im Stadtteil Inman Park hat eine lange Geschichte. Seit 1889 stellte man dort fast 100 Jahre lang Öfen her und später nutzte Schauspieler Tyler Perry das Gebäude als TV- und Filmstudio. Heute wird der Markt gerne von Einheimischen frequentiert, die sich mit Zutaten aus der Region eindecken oder sich an den verschiedenen Ständen sowie Restaurants mit typischer Südstaaten-Küche oder einem Craft Beer stärken.

Atlanta BeltLine
Die Fertigstellung der Atlanta BeltLine ist für das Jahr 2030 anberaumt. Bis dahin wächst das Netz an Fuß-, Wander- sowie Radwegen entlang der alten Bahntrasse kontinuierlich weiter. Bisher entstanden sechs neue Parks und insgesamt 28 Kilometer Trails stehen zur Nutzung bereit. Die Nachhaltigkeit des Projektes gewährleisten umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen und das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum an der BeltLine. Entlang des Weges locken zudem unzählige kostenfreie Freizeitangebote wie geführte Touren, Yogakurse, Wanderungen und Skateparks, aber auch Veranstaltungen, kleine Läden, ausgezeichnete Restaurants oder Kunstausstellungen. Zudem lassen sich an der Atlanta BeltLine und speziell am Krog Street Tunnel auf dem Eastside Trail unzählige temporäre Installationen, Street Art-Werke und Performance Künstler bestaunen.

(IAM)

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