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Hauptdarsteller Natur: State- und Naturparks in und um Fort Myers

Die atemberaubende Landschaft von See erleben. - Foto: The Beaches of Fort Myers & Sanibel Die atemberaubende Landschaft von See erleben. - Foto: The Beaches of Fort Myers & Sanibel

Das tropische Inselparadies im Südwesten Floridas ist ein Rückzugsort für naturverbundene Gäste, die entspannte, nachhaltige und familienfreundliche Outdoor-Erlebnisse suchen. Ein Nachhaltigkeitskonzept macht es Reisenden aus aller Welt möglich, die Naturschätze noch viele Jahre zu genießen. Bei den alljährlichen „Ding“ Darling Days vom 12. bis zum 14. Oktober 2018 im J.N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge beispielsweise können Besucher die Natur der Region erleben sowie an vielen kostenlosen oder preisreduzierten Aktivitäten teilnehmen. Ein spezielles Programm für Kinder mit Malkästen, Fotobox, Filmvorführungen und Vielem mehr sorgt dafür, dass auch kleine Gäste die Flora und Fauna Südwestfloridas kennenlernen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.dingdarlingsociety.org/articles/ding-darling-days.

Unberührte und geschützte Natur erkunden
Eines des wichtigsten und beliebtesten Naturschutzgebiete Floridas und der USA ist das J. N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge auf Sanibel Island. Mit rund 2.500 Hektar ist es das größte naturbelassene Mangroven-Ökosystem in den Vereinigten Staaten und beeindruckt durch seine spektakuläre Zugvogelpopulation. Hier können Naturliebhaber hautnah dabei sein, wenn Alligatoren die warme Sonne Floridas genießen oder langbeinige Stelzvögel ihre Beute belauern. Der circa sieben Kilometer lange „Wildlife Drive“ ermöglicht den Zugang zu Wanderrouten und Wasserwegen oder auch zur Besteigung des Vogelaussichtsturms, zu Angelplätzen oder besonderen Aussichtspunkten, von wo aus Besucher einen hervorragenden Blick auf die dichten Mangrovenwälder werfen können. Der „Wildlife Drive“ kann im Auto, auf dem Fahrrad, zu Fuß oder im Rahmen einer geführten Tour von Samstag bis Donnerstag betreten werden (Eintritt pro Auto fünf Dollar, pro Fußgänger/Radfahrer über 15 Jahre ein Dollar). Naturfans erwartet ein abwechslungsreicher Pfad, der die Sicht auf einen bunten Querschnitt der gesamten Vogelpopulation Floridas freigibt. Zum entspannten Beobachten sind die Trolley-Fahrten durch den Park mit den Tarpon Bay Explorers besonders gut geeignet; die Tour dauert circa anderthalb Stunden, Erwachsene zahlen 13 Dollar, Kinder 8 Dollar. Mehr Informationen über das J. N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge finden Interessierte unter www.fws.gov/dingdarling.

Aktivere Urlauber können das J. N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge auch im Rahmen einer geführten Kajak-Tour erleben oder das weitläufige Inselparadies mit seinen mangrovenverhangenen Kanälen individuell genießen. Möglich sind diese Touren auch außerhalb des Naturschutzgebiets, beispielsweise auf dem Estero River. Eine Kajak-Tour oder Stand-Up-Paddling sind zum Beispiel bei Adventure Sea Kayak ab 40 Dollar pro Person buchbar.

Ein weiteres Highlight nachhaltiger Naturerlebnisse ist das fast 1.400 Hektar große Sumpfgebiet Six Mile Cypress Slough Preserve. Es beherbergt eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren, darunter auch einige vom Aussterben bedrohte Arten. Außerdem dient das Preserve als Korridor für Wildtiere, der ihnen Sicherheit auf ihren Wanderungen bietet. Über Holzstege, die durch das Gebiet führen, können Besucher Wassertiere wie Schildkröten, Otter sowie Alligatoren und über dem Wasser verschiedenste Vogelarten, Eichhörnchen, Eidechsen, Schmetterlinge und viele andere Tiere beobachten. Die Besucher können den Park auf eigene Faust oder auf geführten Touren entdecken. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.sloughpreserve.org und www.leegov.com.

Six Mile Cypress Slough Preserve. - Foto: The Beaches of Fort Myers & Sanibel

Six Mile Cypress Slough Preserve. – Foto: The Beaches of Fort Myers & Sanibel

Eine Attraktion für Groß und Klein ist die Safari mit einem Sumpffahrzeug quer durch das riesige Gelände der Babcock Ranch. Das Areal umfasst 36.000 Hektar Land, darunter den 4.000 Hektar großen Telegraph Cypress Swamp. Hier können auf ausgiebigen Fototouren Alligatoren und diverse Vogelarten hautnah beobachtet werden. Weitere Informationen unter www.babcockranchecotours.com

Das Audubon Corkscrew Swamp Sanctuary beheimatet Amerikas größten noch erhaltenen Zypressenwald. Das Naturschutzgebiet ist circa 4.400 Hektar groß und ist ideal für Wanderungen und Vogelbeobachtungstouren. Auf dem 3,6 Kilometer langen Holzbohlenweg sind Alligatoren, Weißwedelhirsche, Otter und Schildkröten zu sehen. Weitere Informationen unter www.corkscrew.audubon.org.

Strahlend weiße Strände
Der Lovers Key State Park ist ein wahres Mekka für Natur- und Strandliebhaber, aber auch die Sonnenuntergänge im Park sind legendär. Ein Spaziergang am strahlend weißen Sandstrand oder lieber eine Tour durch die Mangroven- und Laubwälder auf eigene Faust  ­– dieses einzigartige Insel-Ökosystem ist auf jeden Fall ein Muss. Mehr Informationen: www.floridastateparks.org/park/Lovers-Key.

Der Gasparilla Island State Park steht für Abgeschiedenheit und Exklusivität. Am Südende von Gasparilla Island gelegen, locken hier fünf nahezu unberührte Sandstrände und das 1890 erbaute Boca Grande Lighthouse – ein Ort für einen Strandtag der besonderen Art. Die Mautgebühr für die Autofahrt über die Boca Grande Causeway genannte Brücke kostet sechs US-Dollar. Mehr Informationen: www.floridastateparks.org/park/Gasparilla-Island.

Natur und Geschichte der Region erleben
Mound Key, eine Insel in der Estero Bay war einst Zentrum des zeremoniellen Lebens der Calusa Ureinwohner. Die nur per Boot oder Kajak erreichbare Insel ist heute ein State Park und Ausgangspunkt für spannende Wanderungen und Kajaktouren sowie ein beliebtes Ziel für Fans indianischer Geschichte. Mehr Informationen: www.floridastateparks.org/park/Mound-Key

Um die Calusa geht es auch im Randell Research Center & Calusa Heritage Trail auf der Insel Pine Island. Dieses Naturzentrum ist der ideale Ort in Florida, um in die Geschichte der Ureinwohner einzutauchen. Hauptattraktion ist der Lehrpfad „Calusa Heritage Trail“, der die Natur der Insel mit Ausstellungsstücken und Geschichten der Calusa-Ureinwohner den Besuchern näher bringt. Der Eintritt kostet für Erwachsene sieben US-Dollar und für Kinder vier US-Dollar. Mehr Informationen: www.floridamuseum.ufl.edu/rrc

Im Koreshan State Park gründete sich 1897 eine religiöse und sozialistisch organisierte Gemeinde, die sich bis 1908 dank Landwirtschaft und Handwerksbetrieben selbst versorgte. Heute ist das Freilichtmuseum ein beliebtes Ziel für Geschichtsfreunde. Doch auch Naturfans kommen hier voll auf ihre Kosten und können auf den Wanderwegen und auf dem Wasser bei einer Kajaktour die Umgebung entdecken. Mehr Informationen: www.floridastateparks.org/park/Koreshan

Tierwelt hautnah
Die Golfküste Floridas wird von einer bemerkenswerten Vielfalt an Zug- und Wasservögeln sowie Alligatoren, Delfinen und Manatis bevölkert. Letztere können Besucher von November bis März am besten im Manatee Park bestaunen. Der Park ist aber kein Zoo, sodass die Manatis nach Belieben ein und aus gehen können. Besonders in den kühlen Wintermonaten  schätzen diese sanften Dickhäuter die warmen Gewässer rund um den Park. Der Eintritt ist kostenlos, gezahlt werden muss lediglich fürs Parken (zwei US-Dollar pro Stunde). Zu den weiteren Highlights im Manatee Park gehört  ein großer Schmetterlingsgarten. Weitere Informationen unter www.leegov.com/parks/facility?fid=0088.

(IAM)

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