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Glanzstück der Ostküste: Baltimore lädt zu Amerikas größtem Lichtkunstfestival ein

Die Stadt von der schönsten Seite sehen. - Foto: Cliff Baise Die Stadt von der schönsten Seite sehen. - Foto: Cliff Baise

Das „Light City“ Festival verwandelt Marylands Hafenmetropole im April für eine ganze Woche in ein wahres Lichtermeer
Unter dem diesjährigen Motto „More Love, More Lights!“ wandelt sich Baltimore im Frühjahr 2018 nunmehr zum dritten Mal in eine Metropole der Illumination mit einer Atmosphäre, die in Nordamerika einzigartig ist. Die Hafenstadt in Maryland richtet vom 14. bis 21. April das Festival „Light City“ aus, zu dem lokale und internationale Künstler Baltimore mit großem Aufwand in ein Meer aus Lichtern verwandeln. Großilluminationen, beleuchtete Skulpturen, Lichtprojektionen und Konzerte zur musikalischen Umrahmung schaffen in den Abendstunden eine wundervolle Stimmung mit leuchtenden Farben, die jedes Jahr mehrere hunderttausend Menschen begeistert. Der Besuch des auf Offenheit und größtmögliche Inklusion ausgerichteten Festivals ist kosten- und barrierefrei.

Herzstück Inner Harbor
Kern von „Light City“ ist der weitläufige Inner Harbor, das eigentliche Herz Baltimores, mit schön renovierten Gebäuden, historischen Schiffen und großartiger Restaurantszene, wo die meisten Lichtkunstwerke installiert sind. Buchstäbliches Highlight ist der „BGE Light Art Walk“ mit mehr als zwanzig großflächigen Illuminationen, Performancekunst und Live-Musik – ein Spazierweg entlang des Hafens, auf dem Besucher von Sonntag bis Donnerstag zwischen 19 und 23 Uhr sowie freitags und samstags zwischen 19 und 24 Uhr flanieren können. Die Atmosphäre des Inner Harbor fangen Besucher an den Tagen des Lichtfestivals besonders gut ein, wenn sie eines der Wassertaxis nutzen, die auf unterschiedlichen Routen mit jeweils mehreren Stopps im Hafengebiet verkehren.

Hier erleben sie beispielsweise die schwimmende Installation „Harbor Memory“ des Künstlerkollektivs XXS Group aus Baltimore. 375 Blumentöpfe, gefüllt mit Lichtleitfasern, erinnern an wogende Stauden aus Weizen und Rispengras, die einst am heutigen Standort des Hafens wuchsen. Das „Pulse Portal“ von Davis McCarty wiederum ist ein faszinierendes Tor aus Acrylglas, dessen Farben sich je nach Standpunkt des Betrachters ändern und das insbesondere bei Sonnenuntergang faszinierende Bilder erlaubt.

Ein Festival für die ganze Stadt
Neben dem Hafen als Highlight hat Baltimore ortsansässige Künstler in vierzehn Stadtteilen eingeladen, ihre eigene Umgebung selbst kreativ zu beleuchten und stellt für dieses Projekt jedem Teilnehmer ein festes Budget zur Verfügung. Die Stadt hatte dazu einen Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Jury konnte für 2018 aus über 100 Vorschlägen auswählen. Diese Show der „Neighborhood Lights“ findet bereits vor dem eigentlichen Festival vom 6. bis 8. April 2018 statt. Vom 18. bis 21. April 2018 debattieren bei der Innovationskonferenz „Labs@LightCity“ zudem zahlreiche Künstler, Aktivisten und Vordenker in Podien und Vorträgen über Zukunftsthemen wie Bildung, Ökologie, Kunst und Gesundheit. Um möglichst vielen Interessenten den Zutritt zu ermöglichen, liegt die Höhe des jeweiligen Eintrittspreises im Ermessen der Besucher selbst.

Weitere Informationen zu „Light City Baltimore“ gibt es unter www.lightcity.org.

(IAM)

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