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Girdwood in Alaska: Wo Sport, Spaß und Action wohnen

„From Gird to Bird“ – eine fantastische Radstrecke

Wandern am Eagle River. - Foto: Ken Graham Photography Wandern am Eagle River. - Foto: Ken Graham Photography

Ein bisschen Spaß muss sein: 60 Kilometer südöstlich von Anchorage liegt Girdwood, der Lieblings-Spielplatz der Alaskaner – sommers wie winters. Hier ist für jeden etwas dabei. Im Winter lockt das einzig echte Skigebiet Alaskas und bis Anfang Oktober Sommersport: etwa Kiten auf dem Turnagain Arm, Paragliding am Mount Alyeska oder Hundeschlittenfahren auf Rädern statt auf Kufen.

Surfen: Zugegeben, das Wasser im Turnagain Arm im Cook Inlet (benannt nach Kapitän James Cook) wird kaum wärmer als fünf Grad Celsius. Aber wofür gibt’s Neoprenanzüge? Hier wird mit zehn Metern der größte Tidenhub der Welt verzeichnet, weshalb das Wasser immer heftig in Bewegung ist. Auf den Gezeitenwellen, so genannte Bore Tides, können Surfer richtig Wellenreiten. Man kommt mit ihnen raus in Richtung Pazifik und wieder zurück an den Start. Aber auch Windsurfer, Kitesurfer und Stand-up-Paddler haben hier ihren Spaß. Tipp für Adrenalin-Normalos: Lieber zuschauen!
Bergwandern: Zahlreiche Hike-Trails machen Girdwood zu einem Wanderparadies. Mehrere Routen führen auf den 1.200 Meter hohen Gipfel des Mount Alyeska, wo sich im Winter Alaskas größtes Skigebiet ausbreitet. Talwärts geht’s nachdeer Tour gratis mit der Seilbahn. Spektakulär der Winner Creek Trail, der durch den nördlichsten Regenwald Amerikas führt. Mit einer handbetriebenen Gondel hangelt man sich unterwegs über einen tiefen Canyon. Die Wanderung zum Crow Creek Pass kann man mit dem Besuch einer Goldmine verbinden. Auf der Passhöhe lädt ein wunderschöner Gletschersee zum Picknicken ein. Im Tal tummeln sich Elch und Bären.

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Radfahren: „From Gird to Bird“ – jeder Einheimische weiß, dass damit der asphaltierte Radweg zwischen Girdwood und Bird Creek gemeint ist. Die Strecke führt oberhalb des Seward Highways entlang, mit herrlichem Blick auf den Turnagain Meeresarm.
Mountainbiken: Rund um den Mount Alyeska ist ein Trailnetz für Mountainbikes angelegt. An den Wochenenden befördert der Ted-Stevens-Express-Sessellift die Biker nach oben, bevor sie sich auf der verwegenen Downhill-Abfahrt in Richtung Tal aufmachen.
Paragliding: Der Mount Alyeska lockt auch Ikarusse an – fliegen ist bis heute ein Traum für viele. Das alaskansiche Flugerlebnis wird gekrönt mit einer sensationellen Aussicht auf das Meer und die vergletscherten Gipfel der Chugach Mountains. Wer keine Flugerlaubnis besitzt, kann einen Tandemflug mit einem dafür ausgebildeten Gleitschirmfluglehrer buchen.
Hundeschlittenfahrten: Alaskas Nationalsport ist auch im Sommer möglich. Mit dem Helikopter von Alpine Air geht es auf einen Gletscher, wo einige Dutzend Schlittenhunde übersommern und Touristen zu einer flotten und aussichtsreichen Fahrt über das ewige Eis einladen. Ganz anders im Tal: Bei der Crow Creek Mine bietet der erfolgreiche Musher Nick Petit (Platz 9 beim letzten Iditarod-Rennen, dem schwersten und längsten Hundeschlittenrennen der Welt) zusammen mit seinen vierbeinigen Athleten spannende Ausflüge an. In Schlitten auf Rädern geht es durch die schöne Landschaft. Für Touristen ein Erlebnis. Für die Hunde Training.
Wohnen:
Im Alyeska Resort wohnen Urlauber luxuriös direkt unterhalb des Gipfels. Außerdem laden hübsche Ferienwohnungen in Girdwood zum Nächtigen ein. Das kleien Städtchen Girdwood ist idealer Ausgangsort für kleine und große Abenteuer im Süden Alaskas.
Anreise:
In den Sommermonaten bis Oktober fliegt die Condor mehrmals pro Woche direkt oder mit Stop in den USA ab Frankfurt nach Anchorage.
(IAM)

 

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