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Geocaching in Oregon: Schnitzeljagd 2.0

Geocaching in seiner Geburtstätte in Oregon. - Foto: Mike Shaw Geocaching in seiner Geburtstätte in Oregon. - Foto: Mike Shaw

Geocaching – die „Schnitzeljagd“ per GPS – gewinnt auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Geburtsort des modernen Geocaching ist der Bundesstaat Oregon im Pazifischen Nordwesten der USA: Im Mai 2000 wurde hier der erste „dokumentierte“ Cache versteckt (und gefunden). Selbstverständlich ist die „Wiege des Geocaching“ auch ein spannendes Reiseziel für alle Geocacher und solche, die es werden wollen.

Geocaching macht nicht nur Spaß, man erfährt auch jede Menge Interessantes und Neues über die Region, in der der Cache (also der „Schatz“) versteckt ist – alles, was man braucht ist ein GPS Gerät oder eine entsprechende Smartphone App und schon kann’s losgehen.
Die GPS gesteuerte Schnitzeljagd gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, von einfachen „klassischen“ Caches über ausgefeilte Rätsel, die erst nach der Auflösung die Koordinaten des Verstecks preis geben, bis hin zu sogenannten „Event Chaches“, bei denen ganze Teams zur Hebung des Geocaches benötigt werden…. und in Oregon ist die gesamte Bandbreite dieses Angebots zu finden:

Die rund 320 Kilometer lange Eugene Cascades and Coast Geo Tour durch die Küsten- und Kaskadenregion Oregons ist die erste offizielle „GeoTour“ des Staates. Die Geocaches wurden vom lokalen Tourismusbüro (in Zusammenarbeit mit geocaching.com) entlang verschiedener Strecken strategisch so versteckt, dass sie Besucher zu den schönsten Plätzen der Region führen – versteckte Wässerfälle, atemberaubende Aussichtspunkte, die bekannten überdachten Brücken und andere Sehenswürdigkeiten, darunter Waldo Lake, Sahalie Falls, Cape Perpetua und das Dee Wright Observatory. So wird klassisches „Sightseeing“ zum Abenteuer für die ganze Familie!

Über 13.000 Caches sind versteckt. - Foto: Travel Oregon

Über 13.000 Caches sind versteckt. – Foto: Travel Oregon

Auch die Mount Hood Region schließt sich dem Trend an. Ab Mitte Juni werden hier den ganzen Sommer über neue Herausforderungen für Geocacher angeboten. Der Startschuss zur diesjährigen Sommeraktion fällt passenderweise in Estacada, denn in genau dieser Region wurde der erste Cache versteckt. Ein Newsletter sowie die Webseite geben Aufschluss über aktuelle Veranstaltungen in den Sommermonaten.

Auch in der ausgedehnten Weite Eastern Oregons sind zahllose Caches versteckt,  mehrere hundert allein in der Region rund um das Städtchen Ontario, schätzt LeRoy Cammack, Bürgermeister von Ontario und selbst seit über zehn Jahren begeisterter Geochacher.

Die unterschiedlichen Geländearten – von Bergen und fruchtbaren Tälern bis hin zu Wüstengebieten – sorgen für eine große Bandbreite an abwechslungsreichen Herausforderungen, egal, ob man lieber allein oder in einer Gruppe unterwegs ist, einfache, leicht zu findende Caches bevorzugt oder einen höheren Schwierigkeitsgrad favorisiert.

Am Dry Creek in Malheur County kann es zum Beispiel schon mal einen ganzen Tag in Anspruch nehmen, bis man in der weitläufigen, teilweise unwegsamen Region das Versteck entdeckt – und plötzlich nicht nur einen Cache gefunden hat, sondern ein kleines, idyllisches Naturparadies inmitten einer wüstenähnlichen Landschaft, wo man eigentlich nur Steine, Klapperschlangen und Wüstenbeifuß erwartet würde.

Mehr Informationen zum „Abenteuer Geocaching“ in Oregon gibt es unter www.OregonGeocaching.org

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