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Festivalzeit im Athen der Südstaaten

Junge Bands in einer prickelnden Universitätsstadt

Musiker auf dem AthFest in Athens, Georgia. - Foto: Achim Bokermann Musiker auf dem AthFest in Athens, Georgia. - Foto: Achim Bokermann

Zum AthFest vom 26. bis 28. Juni treffen sich in der Universitätsstadt Athens im US-Staat Georgia junge Bands mit ihren Fans. Auf drei Bühnen und in 30 Clubs treten die Stars von morgen auf. Das Spektakel dauert drei Tage bei freiem Eintritt zu allen Open-Air-Konzerten. Weitere 100 Club-Shows kosten insgesamt 20 Dollar.

Die Südstaaten der USA kennt man zu Recht als die Heimat von Blues, Country Music, Rock ‘n‘ Roll und Jazz. In Athens aber, der nach dem antiken Athen benannten Universitätsstadt im Südstaat Georgia, kommen noch ganz andere, sehr junge Sounds dazu. Hier, eine gute Autostunde nordöstlich von Atlanta, zählt man zwar nur 120.000 Einwohner. Diese aber sind musikbegeistert genug, um 30 Live-Clubs zu füllen. So wurden hier Bands wie R.E.M. und die B-52s groß, die auf der Basis musikalischer Südstaatenkultur gänzlich Neues hervorbrachten.

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Dieses Lebensgefühl greift jedes Jahr im Juni das AthFest auf. Das größte Stadtfest des Jahres bringt open air und in den Clubs junge Bands auf die Bühnen, darunter New Madrid und The Whigs. Diese beiden bekannten Acts aus Athens treten gleich am ersten Festivaltag, am Freitagabend, unter freiem Südstaatenhimmel auf. Im diesjährigen Programm tummeln sich neben vielen anderen auch Kuroma, T. Hardy Morris & The Hardknocks und The Baseball Project. Die Open-Air-Konzerte sind kostenlos. Für die Clubs mit insgesamt mehr als 100 Shows kauft man einmalig ein Armband für 20 Dollar, das die Türen öffnet.

„Loosen up your collar!“ – Kragenknopf auf! Das Motto Athens‘ lebt sich ganz leicht in der lockeren und prickelnden Mischung aus Universität, Musik und nicht zuletzt Südstaatenromantik. Athens kann nämlich auch ganz klassisch: Die Stadt ist gespickt mit weißen Südstaatenvillen. Hier beginnt zudem die Reisestraße Antebellum Trail zum 160 Kilometer entfernten Macon. Entlang dieser Traumroute reiht sich vielerorts eine säulenbesetzte Villa an die andere.

(IAM)

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