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Faszination Leuchtturm

Fünf leuchtende Beispiele zum National Lighthouse Day

Tybee Island Lighthouse. - Foto: Georgia Department of Economic Development Tybee Island Lighthouse. - Foto: Georgia Department of Economic Development

Einst warnten sie Seefahrer davor, allzu nah zu kommen, aber heute ziehen sie Besucher magisch an: Leuchttürme. Am 7. August wird in den USA der National Lighthouse Day gefeiert. Ein schöner Anlass einige Exemplare genauer unter die Lupe zu nehmen und zu ergründen, warum viele Reisende sie so faszinierend finden. Vom höchsten Leuchtturm der USA, Zeitzeugen aus der Kolonialisierung sowie dem Bürgerkrieg über ein besonderes Exemplar inmitten eines Canyons bis hin zu leuchtenden Beispielen auf der Lieblingsinsel von Blackbeard und einem „hellen Auge“ auf O’ahu – diese Leuchttürme sollte man gesehen haben:

Cape Hatteras Light Station, North Carolina
Gestreift wie eine Zuckerstange und der höchste Leuchtturm der USA – die Cape Hatteras Light Station auf den Outer Banks ist unverkennbar und wird von vielen als „America‘s Lighthouse“ bezeichnet. In Buxton, ganz im Süden des Cape Hatteras National Seashore, wacht der 1870 erbaute Leuchtturm über einen der gefährlichsten Abschnitte an der Atlantikküste, den „Graveyard of the Atlantic“. Von Mitte April bis Mitte Oktober können Besucher den Turm erklimmen und die atemberaubende Aussicht genießen. In den Abendstunden ist sein Licht 32 Kilometer weit sichtbar.

Tybee Island Lighthouse, Georgia
Der Leuchtturm von Tybee Island wurde 1732 auf Geheiß von General James Oglethorpe, dem Gründervater von Georgia, an der Spitze des Savannah River errichtet und ist der älteste sowie höchste Leuchtturm des Bundesstaats. Mit mehreren historischen Gebäuden gehört er zu den intaktesten Exemplaren seiner Art in den USA und kann zu Fuß erklommen werden. Im Museum erfahren Besucher mehr zu seiner Geschichte. So steckten ihn konföderierte Truppen im Bürgerkrieg in Brand, damit die Unionstruppen nicht mit seiner Hilfe den Hafen ansteuern konnten.

Ocracoke Island Lighthouse. - Foto: VisitNC

Ocracoke Island Lighthouse. – Foto: VisitNC

Lighthouse Rock, Texas
Der Palo Duro Canyon in der Nähe der texanischen Stadt Amarillo ist die zweitgrößte Schlucht Nordamerikas. Mit rund 200 Kilometer Länge, einer Breite von 30 Kilometern sowie einer Tiefe von 240 Metern reiht er sich direkt hinter dem Grand Canyon ein. Der Lighthouse Rock mit seinem aus Felsen geformten 90 Meter hohen „Leuchtturm“ ist eine der markantesten geologischen Fels-Formationen von Texas. Wem der reine Anblick nicht reicht, auf den wartet der knapp 10 Kilometer lange Lighthouse Trail, der einen direkt zum Fuß des Leuchtturms führt.

Ocracoke Lighthouse, North Carolina
1823 erbaut, ist das Ocracoke Lighthouse der älteste aktive Leuchtturm in North Carolina und der zweitälteste der USA. Der leuchtend weiße Turm kann zwar nicht bestiegen werden, bietet durch seine erhöhte Lage aber einen guten Blick über die Insel Ocracoke. Diese ist nur per kostenfreier Fähre ab Hatteras oder aus der Luft erreichbar und bietet eine reiche Geschichte. Genau hier versteckte sich einst der berühmt-berüchtigte Pirat Blackbeard und sein Schicksal fand in Teach‘s Hole sein Ende.

Makapu‘u Lighthouse, O’ahu/ Hawai‘i
Am östlichsten Punkt von O‘ahu liegt Makapu‘u Point und der gleichnamige Leuchtturm. Der Name stammt einer Legende nach von Makapu‘u, einer übernatürlichen Gestalt mit acht leuchtenden Augen. Seit 1888 forderten Seemänner an dieser Stelle ein “helles Auge” in Form eines Leuchtturms, welches 1909 auf einem über 180 Meter hohen Kliff erbaut wurde. Eine einfache, rund drei Kilometer lange Wanderung eröffnet Aussichten auf den Leuchtturm, den Ozean und die Inseln Moloka‘i, Manana und Kaohikaipu. Zwischen Dezember und Mai ist der Moloka‘i Channel zudem ein beliebter Ort zum Whale Watching.

(IAM)

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