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Die Musik der Welt auf dem Savannah Music Festival 2016

Klassische Musik trifft Country und Jazz

Der Banjo-Virtuose Béla Fleck mit dem Streichquartett Brooklyn Riders auf dem Savannah Musik Festival 2015. - Foto: Frank Stewart Der Banjo-Virtuose Béla Fleck mit dem Streichquartett Brooklyn Riders auf dem Savannah Musik Festival 2015. - Foto: Frank Stewart

Am Nachmittag ein Konzert des Jazzpianisten Marcus Roberts zusammen mit dem klassischen Geiger Daniel Hope – und am Abend dann satte Blues-Sounds beim Wein auf der frühlingswarmen Terrasse am Savannah River? Das Savannah Music Festival schlägt auf einzigartige Weise Brücken: zwischen Klassik und uramerikanischer Musik, den USA und der Welt. Für das Festival 2016, vom 24. März bis 9. April, gibt es jetzt Karten.

Mehr als 100 Konzerte von beispielloser musikalischer Bandbreite in einer der schönsten Städte der USA: Savannahs 17tägiger Frühlingsrausch der Klänge gilt als eines der ganz großen Konzertereignisse für amerikanische und internationale Musik. Die künstlerische Bandbreite des Savannah Music Festivals 2016 – in der 27. Saison seit seiner Gründung 1989 – reicht von Kammermusik bis zu Blues, Folk und Country Music. Besonders reizvoll und Markenzeichen des Savannah Music Festival sind Konzerte, die Musiker unterschiedlicher Genres zusammenbringen. Die Konzerte in schönster Südstaatenatmosphäre verteilen sich auf mehrere Bühnen, einige davon im Freien. Savannah ist ab Anfang März ein einziges Blütenmeer.

Neben dem Künstlerischen Direktor Rob Gibson spielt auch der britische Violinist Daniel Hope eine tragende Rolle in der Festival-Gestaltung. Hope wird zudem selbst acht Kammermusik-Konzerte bestreiten, an denen auch der Hamburger Pianist Sebastian Knauer mitwirkt. Das deutsche Barockensemble l’arte del mondo mit Werner Ehrhardt aus Köln wird dreimal auftreten, ebenfalls mit Daniel Hope. Den Geist des Festivals, unterschiedlichste Traditionen zusammenzuführen, atmet auch das Konzert des Banjo-Virtuosen Béla Fleck mit dem hippen Streichquartett Brooklyn Riders.

Das Atlanta Symphony Orchestra mit dem Marcus Roberts Jazz Trio auf dem Savannah Music Festival 2009. - Foto: Frank Stewart

Das Atlanta Symphony Orchestra mit dem Marcus Roberts Jazz Trio auf dem Savannah Music Festival 2009. – Foto: Frank Stewart

Freunde der „Americana“-Bewegung, die uramerikanische Traditionen von Folk bis Country pflegt, hören lebende Legenden wie David Grisman, Ry Cooder und Ricky Skaggs. Auch Weltmusik gehört zum Portfolio des Festivals, so etwa der Afripop aus Zimbabwe von Mokoomba, die Sängerin aus Mali Rokia Traoré, die irische Band The Gloaming und aus Ungarn Söndörgő.

Den fulminanten Abschluss des Festivals 2016 am 9. April bildet das Konzert des Atlanta Symphony Orchestra unter der Leitung von Robert Spano mit dem Gastpianisten Louis Lortie. Gegeben werden Jean Sibelius und Edvard Grieg mit seinem Klavierkonzert.

Savannah ist als eines von sehr wenigen US-amerikanischen Städteensembles aus der Kolonialzeit nahezu vollständig erhalten geblieben und besitzt den größten historischen Stadtkern unter Denkmalschutz der Nation. Neben romantischer Architektur, guten Restaurants und einem großen Angebot an Hotels bietet die Stadtperle nahe der Atlantik-Mündung des Savannah River auch reizvolle Ausflugsziele. Zu ihnen zählen auch die Golden Isles St. Simons und Jekyll Island mit ihren palmenbestandenen Insel- Sandstränden und der Okefenokee-Sumpf, in dem mehr als 15000 Alligatoren leben.

Das Savannah Music Festival informiert auf www.savannahmusicfestival.org. Dort können auch Karten online gebucht werden. Als einziger Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum hat der USA-Spezialist AAR-Reisen aus Westerkappeln eine Pauschalreise zum Festival im Angebot. Savannahs moderner Flughafen ist aus Europa mit einmaligem Umsteigen leicht erreichbar. Delta Air Lines und Lufthansa fliegen nonstop nach Atlanta, von wo aus die Autofahrt knapp vier Stunden dauert.

(IAM)

 

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