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Die 105. Calgary Stampede lockt zur Rodeo-Show der Extraklasse

Das Western-Spektakel feiert zudem den 150. Geburtstag Kanadas mit zahlreichen Knalleffekten

Rasante Ritte werden zu sehen sein. - Foto: Shaun Robinson/Calgary Stampede Rasante Ritte werden zu sehen sein. - Foto: Shaun Robinson/Calgary Stampede

Auch der 150. Geburtstag des Landes geht nicht spurlos an der Calgary Stampede vorbei. Denn der Unterhaltungsfaktor wird bei der Landwirtschaftsausstellung von jeher ganz großgeschrieben. Die Macher der TransAlta Grandstand Show versprechen ein Spektakel, das sich nicht hinter den Zeremonien der Olympischen Winterspiele 1988 verstecken muss. Die Show soll den Geist Kanadas in der Outdoor-Arena beschwören.

Startschuss fällt am 7. Juli mit Pancakes und Parade
Los geht’s bei der Calgary Stampede traditionell am ersten Juli-Freitag mit einem riesigen Pancake-Frühstück und einer Parade mit viel Prominenz, zahlreichen Musikkapellen, hunderten Pferden und Reitern aus der ganzen Welt.

Weltelite der Western-Szene
Spektakulär sind die Rodeos, die das Western-Spektakel zur größten und bestdotierten Rodeo-Veranstaltung weltweit machen. Insgesamt rund zwei Millionen Dollar Preisgelder gibt es für die Teilnehmer zu gewinnen. Kein Wunder also, dass sich bei der Calgary Stampede die Weltelite ein Stelldichein gibt. Die Teilnehmer reiten Pferde mit und ohne Sattel oder fangen Kälber mit dem Lasso ein. Beim Barrell-Racing, einem Geschicklichkeitsrennen, bewältigen Cowgirls einen Parcours mit Tonnen und beim Steer Wrestling werfen sich die Wettkämpfer vom Pferd aus auf den Stier und ringen ihn an den Hörnern nieder. An die Zeit der großen Trecks durch den Wilden Westen erinnern die rasanten Planwagenrennen, die immer am frühen Abend stattfinden.

Traditionen und Geschichte des Landes feiern
Doch es dreht sich nicht nur um Cowboys und Pferde – zahllose Veranstaltungen vom Usher-Konzert bis zu Ausstellungen im historischen Dorf mit Saloon und Wildwest-Hotel locken Einheimische und Besucher auf das Festivalgelände. Ruhiger geht es im historischen Dorf zu, ganz stilecht mit Saloon und Wildwest-Hotel. Einen Einblick in die Kultur der First Nations, der Ureinwohner Kanadas, bekommen die Besucher am Ufer des Elbow Rivers. Im indianischen Dorf stehen 26 Tipis, die allesamt unterschiedliche und ganz individuelle Eigenheiten der Stämme zeigen. Ein etwas anderer Blick auf die Geschichte des Geburtstagskindes Kanada.

Abends darf gefeiert werden. - Foto: Bill Marsh/Calgary Stampede

Abends darf gefeiert werden. – Foto: Bill Marsh/Calgary Stampede

Die Historie der größten Outdoor-Show der Welt
Bereits zum 105. Mal feiert die Calgary Stampede in Kanadas 150. Jahr die Western-Tradition und das historische Erbe der Region. Die Wurzeln der Calgary Stampede liegen im Jahr 1912. Die Weidewirtschaft lief schlecht und die Stimmung war dementsprechend gedrückt. Eine spektakuläre Rodeo Show sollte her, so der Plan der damaligen Big Four in Calgary, der Rinderzüchter, Rancher, Brauer und Fleischer George Lane, Archibald J. McLean, Alfred E. Cross und Patrick Burns. Was als einmaliges Happening für die gute Laune angedacht war, entpuppte sich bald als Dauerbrenner. Schon ab 1923 schwangen sich die Cowboys jedes Jahr auf ihre wilden Pferde. Heute ist die Stampede nicht nur ein riesiges gesellschaftliches Ereignis für die Region, sondern auch die Greatest Outdoor Show on Earth.

(IAM)

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