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Den Wilden Westen in Florida erleben

Zeitreise zu Cowboys & Co. im James Museum of Western & Wildlife Art

James Museum of Western and Wildlife Art. - Foto: visitstpeteclearwater.com James Museum of Western and Wildlife Art. - Foto: visitstpeteclearwater.com

Das neue James Museum of Western & Wildlife Art in St. Petersburg entführt seine Besucher in die Ära der Cowboys und holt den Wilden Westen in die Kunsthochburg Floridas. Dabei sind die knapp 400 präsentierten Werke nur ein handverlesener Bruchteil der umfangreichen Privatsammlung von Tom und Mary James. Dem kunstbegeisterten Ehepaar hat das Museum nicht nur seinen Namen zu verdanken, sondern sein gesamtes Bestehen: Tom, der schon immer eine Schwäche für Westernfilme hatte und seine Frau Mary entdeckten bereits in jungen Ehejahren ihre Leidenschaft für die Kunst der Westernzeit. Heute, mehr als 50 Jahre später, verfügen sie über eine beachtliche Sammlung von 3.000 Gemälden, Skulpturen und Schmuckstücken zu der Wild West-Thematik. Etwa 400 ihrer Lieblingsstücke von mehr als 200 Künstlern, darunter Frederic Remington, Bob Kuhn und Tammy Garcia, haben nun in dem neuen Museum ihren Platz gefunden. Bereits seit 7. April für Besucher geöffnet, soll der Museums-Neuling nun am Wochenende 28. und 29. April mit einer großen Eröffnungsfeier offiziell Einzug in die Kunst- und Kulturszene von St. Petersburg halten.

Die doppelstöckige Lobby des Museums, mit ihren edlen Sandsteinwänden und dem fast sechs Meter hohen Wasserfall inmitten des Gebäudes, ist für sich gesehen schon einen Besuch wert. Auf fast 2.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche erleben die Besucher im James Museum of Western & Wildlife Art eindrucksvolle Kunstwerke des amerikanischen Westens aus einer historischen und doch modernen Perspektive. Acht Galerien mit verschiedenen Schwerpunkten führen die Besucher durch Themenwelten wie Early West, Native Life, Wildlife bis in die New West Gallery. Die Ausstellung samt Museumsshop und Café umfasst ein Drittel des mehr als 8.000 Quadratmeter großen Gebäudes, das ursprünglich als Kaufhaus genutzt wurde und in nur einem Jahr Umbauzeit seine neue Ausstattung und Ausrichtung erhielt. Neben dem Museum stehen hier ein Theater und spezielle Veranstaltungsräume für Events aller Art mit bis zu 750 Personen zur Verfügung.

„Es war eine wunderbare Erfahrung für uns, Kunst zu sammeln“, sagt Tom James, „und wir hoffen, dass die Museumsgäste an einen Ort zurückversetzt werden, an dem ein großer Teil unserer amerikanischen Kultur und unseres Erbes seinen Anfang hat. Wir würden uns wünschen, dass der Besuch unserer Sammlung auch immer einen Lerneffekt als Teil des Erlebnisses beinhaltet.“

Im James Museum of Western & Wildlife Art sollen durch die Ausstellungen und Bildungsangebote jene Kernwerte der Kunst vermittelt werden, die auch Tom und Mary James antreiben: Tatendrang, Stärke, Bewusstsein für das Erbe und Integrität. Geplant sind wechselnde Sonderausstellungen sowie regelmäßige Veranstaltungen und Programme für Besucher jeden Alters, beispielsweise Künstlergespräche und -Events, Kunstkurse, Dozentenführungen und Kinderaktivitäten.

Den Auftakt dafür stellt die große Eröffnungsfeier am 28. und 29. April dar: Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein mit stilechter Live-Musik, Native American Dance-Vorführungen und diversen Kunst-Workshops für Kinder. Außerdem sind einige der Künstler persönlich vor Ort und stehen für Talkrunden oder Führungen durch die Galerien zur Verfügung. Mehr Informationen zum Eröffnungsfest und zum Programm unter thejamesmuseum.org/event/grand-opening-weekend.

Das James Museum of Western & Wildlife Art ist täglich von 10 bis 17 Uhr und dienstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise liegen bei 20 US-Dollar für Erwachsene und 10 US-Dollar für Kinder ab 7 Jahren. Weitere Informationen sowie Impressionen unter thejamesmuseum.org und auf YouTube.

(IAM)

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