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Das sind die unterschiedlichen Naturcharaktere in Arizona

Cowboy-Romantik in Arizona. - Foto: Cowboy College Cowboy-Romantik in Arizona. - Foto: Cowboy College

Die Natur des Bundesstaats Arizona ist einzigartig. Die unberührten Landschaften stecken voller eindrucksvoller Sehenswürdigkeiten und aufregender Abenteuer. Ob bei einem gemütlich Ausritt mit dem Pferd oder bei einem actiongeladenen Tandem-Fallschirmsprungs: Die Möglichkeiten Arizonas Natur zu erleben sind so unterschiedlich, wie die Typen von Naturfreunden auf der Welt. Diese unterschiedlichen Naturfreunde gibt es:

Die, die nach den Sternen greifen
Mit seinen Sternen und Planetetn begeistert das Universum schon seit Jahrhunderten die Menschheit. Einige Orte im Grand Canyon Staat bieten einen einzigartigen Blick auf den Nachthimmel. Da hier künstliches Licht gar nicht oder kaum existiert, kann der Himmel in seiner ganzen Pracht erstrahlen. Arizona ist als Astrotourismus-Hotspot in den Vereinigten Staaten bekannt und unter Kennern berühmt für seine klaren Nachthimmel. So schirmen beispielsweise im Oracle State Park die Santa Catalina Mountains das Licht der nur 32 Kilometer entfernten Stadt Tucson ab und schaffen optimale Bedingungen für einen klaren Dark Sky. Das wohl schönste Sternenmeer bietet sich Sternensuchenden jedoch im majestätischen Grand Canyon. Hierher kommen Naturfreunde, die den legendären Himmel inmitten der einzigartigen Canyon-Schluchten genießen möchten. Mit einer Übernachtung bei Under Canvas Grand Canyon wird das Naturschauspiel perfekt. Das luxuriöse Glamping-Erlebnis unter dem strahlenden Himmelszelt bietet nicht nur einen idealen Blick auf Sternenbilder, wie die Milchstraße oder dem großen Wagen, es ist mit seinen weichen Betten der wohl gemütlichste und romantischste Ort, die Sterne zu beobachten und die Natur zu genießen.

Die Cowboys unter den Naturentdeckern
Diese Charaktere mögen nicht nur die Natur, sondern auch Pferde und den Wilden Westen. Die sagenumwobene Wild-West-Kultur ist noch heute in zahlreichen Ranches und historischen Saloons zu spüren. Die Tanque Verde Ranch in Tucson ist der perfekte Ort, um einen Ritt in die Sonora-Wüste zu wagen. Als kleines Highlight bietet die Ranch sogenannte Reit-Schnitzeljagden an. Für die waschechten Cowboys unter den Naturfans bietet die Tombstone Monument Ranch das perfekte Western-Feeling. Ganz in der Nähe befinden sich die eindrucksvollen Dragoon Mountains und die einzigartige Felsenlandschaft der Chiricahua National Monuments. Auch die Rancho de Los Caballeros hat für Pferdeliebhaber einiges zu bieten: In der Nähe der Ranch, verlaufen zahlreiche Trails, die man auf dem Ross entdecken kann. Die Weiten der Wüste und die außergewöhnlichen Felsformationen glänzen dabei mit einer einmaligen Kulisse.

Die Actionfans unter den Naturliebhabern
Ruhe und Entspannung im Urlaub? Nicht für diesen Naturentdecker! Adrenalingeladene Wasser-Touren, PS-starke Wüstenbuggys und Sky Diving im Grand Canyon, sind Aktivitäten, die diesen Offroad-Fan glücklich machen. Nur wenige Staaten in Amerika haben eine so beeindruckende Auswahl an Offroad-Abenteuern wie Arizona. Auf dem reißerischen Colorado laden Rafting-Touren zum perfekten Nervenkitzel. Und die Sonora Wüste wird von diesen Reisenden nicht auf einem Pferd oder zu Fuß besucht, sondern in einem schnellen Wüstenflitzer. Noch spektakulärer wird es bei Paragon erhalten Action-Fans die Möglichkeit, eine wahre Mutprobe anzutreten. Bei dem angebotenem Tandem-Fallschirmsprung fühlt es sich für die Teilnehmer so an, als würden sie in die beeindruckende Steinschlucht des Canyons eintauchen. Der Passagier wird auf eine Höhe von 7.000 Metern gebracht, von dort aus geht es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220km/h hinab in die Tiefe: Genau das Richtige für die Actionfans unter den Naturverbundenen.

Die gemütlichen Naturfreunde
Wer es eher ruhiger angehen möchte, reist in den Südosten Arizonas. Hier erwarten die Besucher unberührte Landschaften, wie die Sky Islands-Gebirgszüge. Die Berge stoßen mit ihrer Höhe von fast 3.000 Metern an bewölkten Tagen durch den Nebel und wirken wie Inseln im Wolkenmeer. Die wohl schönsten Sky Islands sind die Chiricahua Mountains mit dem gleichnamigen National Monument. Die eindrucksvollen Felsformationen besitzen nicht nur unvergleichliche Formen und Größen, sie sind vor allem wegen ihrer Spuren der Ureinwohner einen Besuch wert. Noch heute ist man sich über die Entstehung der Landschaft ungewiss. So soll ein Vulkanausbruch die Steinlandschaft aufgewühlt haben, die dann durch große Wassermengen und starke Winde zu der heutigen Schönheit geformt wurde.

Ruhesuchende Menschen kommen auch deshalb in diese Region, da die Gebirge eine beruhigende Atmosphäre ausstrahlen- Durch die natürlichen Begebenheiten und zahlreichen Versteckmöglichkeiten in den Felsen, haben sich außerdem viele unterschiedliche Vogelrassen eingenistet. Wer etwas Zeit und Geduld mitbringt, erhascht sicher einen Blick auf die fast 170 unterschiedlichen Vogelarten. Zahlreiche Kolibris, Truthahngeier und viele weitere finden in den Höhlen und Felsen der Gebirge ihre Rückzugsorte. Das im gleichnamigen Gebirge befindliche Chiricahua National Monument ist ebenfalls ein faszinierender Ort für Naturverbundene. Hier können berühmte Felsen wie der „Camel Rock“, oder die „Kissing Rocks“ bestaunt werden. Diese Monumente sehen aus wie ein riesiges Steinlabyrinth und ziehen immer mehr Menschen, die auf der Suche nach Geheimnissen vergangener Tage sind, in ihren Bann.

Der Weltraum - unendliche Weiten - zu sehen aus Arizona. - Foto: Under Canvas

Der Weltraum – unendliche Weiten – zu sehen aus Arizona. – Foto: Under Canvas

Die Bucketlist-Urlauber
Dieser Naturliebhaber hat eine vollgepackte Bucketlist, die er so schnell wie möglich abhaken möchte. Arizona besitzt gleich mehrere Orte, die es wohlverdient auf diese Liste schaffen. Selbstverständlich steht der ikonische Grand Canyon ganz oben auf der Liste, jedoch sind diese Reisenden auf der Suche nach vielen weiteren einzigartigen Erlebnissen. So findet man östlich von Flagstaff einen Anblick, der gerade die Herzen von Star Wars-Fans höherschlagen lässt: Einer der größten und besterhaltenen Meteoriteneinschlagskrater der Welt liegt mitten in der Wüste. Der sogenannte Barringer-Krater entstand, als ein gewaltiger Meteorit mit einem Durchmesser von 25 Metern, vor ungefähr 50.000 Jahren auf die Erde einschlug. Das Ergebnis war ein gewaltiger Krater, mit einem Durchmesser von 1,2 Kilometern. Der Blick auf das einzigartige Naturphänomen lässt nur erahnen, welche immensen Kräfte diesen Anblick erschaffen haben.

Doch es gibt noch mehr zu entdecken wie beispielsweise den Canyon de Chelly. Das National Monument liegt auf dem Gebiet des Navajo-Reservats, im Nordosten Arizonas. Seit nun mehr als 5.000 Jahren leben die Ureinwohner des Reservats in diesem Canyon. Die Region ist mit Wandmalereien der Indianer geschmückt und an vielen Ecken sind die alten Traditionen sichtbar. Die einzigartige bunte Felslandschaft wurde vor Millionen Jahren durch Erdverschiebung und gewaltigen Fluss-Strömungen geformt und bieten heute nicht nur den Native American ein zuhause, auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten können hier entdeckt werden. Vor allem der Spider-Rock macht den Canyon de Chelly zu einer der sehenswertesten Regionen des Bundesstaats. Eine aus etwa 240 Meter hohen Felsnadeln bestehende Gebirgsformation, die mit geheimnisvollen Felsmalereien gespickt ist, erzählt die spannenden Geschichten der Ureinwohner. Im Inneren des Canyons fühlt es sich an, als ob man die Geheimnisse der Vergangenheit lüftet und in das Leben des Indianer eintaucht. Ein absolutes Highlight für Naturfans, die einmalige Erlebnisse sammeln.

(IAM)

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