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Breaking NEWS: Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan

Über die Hälfte der Langstreckenflüge ab Frankfurt sichergestellt

Piloten müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren. - Foto: Lufthansa/Gregor Schlaeger Piloten müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren. - Foto: Lufthansa/Gregor Schlaeger

Aufgrund des erneuten  Streiks der Vereinigung Cockpit annulliert Lufthansa für morgen, Dienstag 30. September 2014, insgesamt 25 Langstreckenabflüge ab Frankfurt. Im Flugplan waren für morgen insgesamt 57 Interkontinentalflüge ab Frankfurt vorgesehen,  von denen 32 voraussichtlich verkehren können. Von diesen 32 Flügen werden 26 durch freiwillige Piloten geflogen, zwei Abflüge werden zeitlich vorgezogen, vier Abflüge auf den kommenden Tag (Mittwoch) verspätet. Die Einzelheiten zu Flugstreichungen und veränderten Abflugzeiten können dem Lufthansa-Sonderflugplan entnommen werden, der auf der Interseite www.LH.com veröffentlicht worden ist.

Das Münchner Lufthansa-Drehkreuz wird nicht von dem Streik betroffen sein, auch Flüge von und nach Düsseldorf sowie Kurz- und Mittelstreckenflüge können planmäßig verkehren. Darüber hinaus werden alle anderen Flüge der Lufthansa Group Fluggesellschaften Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, SWISS und Air Dolomiti (operated by OS, SN, 4U, LX, EN) flugplanmäßig durchgeführt.

Der fünfte Streikaufruf in nur vier Wochen trifft Lufthansa im verkehrsstärksten Monat des Jahres. Sowohl die Anzahl der geplanten Flüge, als auch die Auslastung sind Ende September traditionell auf dem jährlichen Höchststand. Zudem ist es am Monatsende besonders schwierig, Besatzungspläne zu ändern und freiwillige Piloten auf den Flügen einzusetzen, weil die Disposition durch monatliche Einsatzlimits nur eingeschränkt möglich ist. Zudem kann Lufthansa an ihrem Heimatdrehkreuz aufgrund des strikten Nachtflugverbots nach 23:00 Uhr keine Flüge in die Nacht verspäten.

„Auch wenn es uns gelungen ist, am morgigen Dienstag unter diesen schwierigen Bedingungen mehr als die Hälfte unserer geplanten Langstreckenabflüge aus Frankfurt mit freiwilligen Crews an den Start zu bringen, wird durch diesen Streik erneut ein erheblicher Reputationsschaden und Vertrauensverlust in die Zuverlässigkeit unserer Airline entstehen. Die fortgesetzten Streiks der Vereinigung Cockpit verursachen bei Lufthansa einen Schaden mit noch nicht absehbaren Folgen für alle 120.000 Beschäftigten – inklusive der Piloten“, sagt Kay Kratky, Mitglied im Passagevorstand und verantwortlich für Operations und das Lufthansa Drehkreuz Frankfurt.  „Wir entschuldigen uns bei unseren Gästen ausdrücklich für das Vorgehen der Gewerkschaft, die als einzige Tarifpartei kompromiss- und rücksichtslos die Wahrung ihrer Besitzstände durchsetzen will.“

Fluggäste, deren Flug streikbedingt gestrichen wird, haben die Möglichkeit, ihre Buchung kostenfrei umzubuchen oder den Flug kostenfrei zu stornieren. Zusätzlich können alle Passagiere der Lufthansa und der Lufthansa Group Fluggesellschaften, die morgen eine Flug (30. September) von oder nach Frankfurt gebucht haben, auf ein späteres Flugdatum innerhalb des laufenden Jahres kostenfrei einmalig umbuchen.

Um am Mittwoch wieder einen möglichst ungestörten Flugbetrieb zu gewährleisten, werden bereits heute auch Flüge aus dem Ausland nach Frankfurt gestrichen. Die betroffenen Verbindungen sind ebenfalls im Sonderflugplan auf www.LH.com enthalten.

Alle Fluggäste der Lufthansa mit Langstreckentickets von und nach Frankfurt werden vorsorglich gebeten, sich auf www.LH.com frühzeitig vor Abflug über den Status ihrer Flüge zu informieren.

(Lufthansa)

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