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Barrierefrei in NYC

Zum 25. Jahrestag des Americans with Disabilities Act (ADA) veranstalten alle fünf Bezirke ein behindertengerechtes Programm für Menschen mit Handicap

Die Statue Of Liberty begrüßt die New-York-Besucher im Hafen. - Foto: NYCgo/Marley White Die Statue Of Liberty begrüßt die New-York-Besucher im Hafen. - Foto: NYCgo/Marley White

Am 25. Jahrestag des Americans with Disabilities Act (ADA), bewirbt NYC & Company, New York Citys offizieller Ansprechpartner für Marketing, Tourismus und Kooperationen, die fünf Stadteile New York Citys als attraktive und vor allem für jedermann leicht zugängliche Ausflugsziele.

“In diesem Jahr steht der Juli unter dem Motto ‘NYC Disability Pride Month’, in Gedenken an den 25. Jahrestag des Americans with Disabilities Act – eines der wichtigsten Bürgerrechtsgesetze in der Geschichte dieser Nation“, sagte Bürgermeister de Blasio. „Ich bin stolz, Besucher mit Behinderungen in dieser Stadt willkommen zu heißen, die so viele historische und kulturelle Einrichtungen beheimatet und Freizeitaktivitäten bietet, und die sich der Barrierefreiheit und Gleichheit für alle verpflichtet.“

„Die Tourismusindustrie in New York City ist Vorreiter, wenn es um Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit von Sehenswürdigkeiten der Stadt geht“, sagte Fred Dixon, Präsident und CEO von NYC & Company. „Die Stadt soll Spaß machen und für jeden zugänglich sein, so dass alle ihre Vitalität, Energie, Kultur und Küche genießen können.“

Zur Feier des 25. Jahrestages der ADA wird die Stadt am 12. Juli die erste Disability Pride NYC Parade veranstalten, dabei geht es um die Zusammenführung von Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten, um die Errungenschaften der Gemeinschaft zu feiern. Die ADA Legacy Tour, eine nationale einjährige Tour, die das Bewusstsein für und die Aufmerksamkeit um das Jubiläum stärken soll, wird am 13. und 14. Juli alle fünf Stadtteile besuchen.

Darüber hinaus wird NYC & Company Gastgeber eines speziellen Symposiums sein: NYC & Company Talks: ADA—Beyond Compliance to Service. Die Talkrunde findet am 20. Juli im Roosevelt Hotel statt. Ziel dieses allerersten Symposiums ist es, die Unternehmen der Stadt zu noch mehr Gastfreundschaft und zur Schaffung eines besser zugänglichen und sozialeren Umfelds in New York City zu motivieren. Victor Calise, Kommissar des Bürgermeisteramtes für Menschen mit Behinderungen, und Peter Slatin, Gründer und Präsident der Slatin Group, werden Gastredner auf der Veranstaltung sein.

Egal ob Besucher oder Anwohner – die neuesten Attraktionen der Stadt sind alle zugänglich für Gäste mit Behinderungen:

  • Das Whitney Museum of American Art, das vor kurzem an seinem neuen Standort im Meatpacking District wiedereröffnet wurde, bietet verbale Beschreibungen und Touch-Touren für Menschen, die blind sind oder eine Sehbehinderung haben. Für Gehörlose gibt es Touren in der amerikanischen Gebärdensprache und Familien finden Programme für Kinder mit Autismus vor.
  • Das One World Observatory ist absolut ADA-konform, alle Ausstellungen und Toiletten sind auf jeder Etage des Observatoriums mit Aufzügen erreichbar.
  • Im neuen America Center können Gäste bei einem Besuch des Ellis Island National Museum of Immigration taktile Modelle der Insel entdecken. Es stehen Rollstühle und betreute Audioangebote zum Verleih bereit, es gibt Broschüren in Blindenschrift und Audiobeschreibungen.
Ellis Island Museum. - Foto: NYCgo/Marley White

Ellis Island Museum. – Foto: NYCgo/Marley White

Für unterhaltungsbegeisterte Besucher, die einige der besten Sport-Teams der Stadt und das Beste vom Broadway erleben möchten, gibt es viele Möglichkeiten:

  • Barclays Center in Brooklyn, Heimat der Brooklyn Nets und zuletzt der New York Islanders, bietet Gästen mit Handicap betreute Audio Devices, Aufzüge, Dolmetscherdienste, Rollstühle und Begleitersitzplätze.
  • The Staten Island Yankees, eine Minor League-Tochtergesellschaft der New York Yankees, bietet ebenalls Rollstuhlplätze an der Oberseite der Sitzschale sowie entlang der Box und des Reservebereichs.
  • Viele von New Yorks beliebten Broadway-Shows wie The Lion King und Wicked, sind Teil der Broadway Accessibility Initiative, die verschiedene Dienste bereitstellt, einschließlich I-Caption-Geräte für gehörlose und schwerhörige Besucher und beschreibende Dienste für Blinde und Besucher mit wenig Sehvermögen.


www.expedia.de

Einige der klassischen Sehenswürdigkeiten von New York City, Kulturorganisationen und Parks können Gäste einfach erreichen und ihre Erfahrungen so noch stärker genießen:

  • Sonderprogrammierung und Geräte für Gäste mit eingeschränkter Mobilität, Seh- und Hörstörungen, Demenz, Autismus und Entwicklungs-und Lernschwierigkeiten im Intrepid Sea, Air & Space Museum, The Metropolitan Museum of Art und im Museum of Modern Art
  • Kostenlose Vermietung von Rollstühlen und gut zugängliche Ausstellungen im Bronx Museum of the Arts und der New York Hall of Science in Queens
  • Ein einzigartiges Tour-Programm am Samstagmorgen im American Museum of Natural History sowie speziell ausgebildete Museumsführer, die monatlich Führungen durch spezifische Ausstellungen veranstalten und die Teilnehmer über umfangreiche verbale Beschreibungen und berührbare Objekte teilhaben lassen.
  • Unbeschränkter Zugang zu sämtlichen Exponaten des New York Aquarium auf Coney Island mit Führungen, die Besucher über Low-Light-Flächen, berührbare Exponate und Hörhilfen aufklären.
  • abgesenkte Wände auf Aussichtsplattformen, Ferngläser und Rampen am Empire State Building und Top of the Rock. Besucher dürfen Begleithunde in allen öffentlichen Bereichen beider Attraktionen mit sich führen.
  • Adaptive Hubs in den Parks von New York City mit voll zugänglichen Freizeitbereichen, Basketballplätzen, Stränden, Schwimmbädern, Sportplätzen und vielem mehr sowie adaptive Sport- und Freizeitaktivitäten im Juli
Vom Top of the Rock hat man einen grandiosen Überblich über den Big Apple. - Foto: NYCgo/Marley White

Vom Top of the Rock hat man einen grandiosen Überblich über den Big Apple. – Foto: NYCgo/Marley White

Wer durch die fünf Stadtbezirke reisen möchte, wird über sämtliche Reiseoptionen mit besserem Zugang informiert und kann mit einem freiwilligen Helfer der Organisation Big Apple Greeter zusammengeführt werden. Wenn die U-Bahnlinie 7 in diesem Sommer eröffnet wird, können Menschen mit Handicap ganz einfach die Zug-Plattform über zwei Aufzüge erreichen. Die MTA bietet ebenfalls Rollstuhlzugang in allen lokalen und Express-Bussen.

(IAM)

 

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