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Baltimore wächst als Kreuzfahrthafen weiter

Von Baltimore aus auf Kreuzfahrt gehen. - Foto: Visit Baltimore Von Baltimore aus auf Kreuzfahrt gehen. - Foto: Visit Baltimore

Baltimore an der US-Ostküste ist Teil der Hauptstadtregion der USA (Capital Region USA) und wird als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten immer wichtiger: In diesem Jahr stehen planmäßig 93 vor allem einwöchige Reisen großer amerikanischer Redereien wie Carnival und Royal Caribbean ab der internationalen Hafenmetropole im US-Bundesstaat Maryland auf dem Fahrplan; die Kreuzfahrten führen überwiegend in die Karibik, in den Nordosten der USA bis New York und Boston, aber auch zu den Bermudas.

Auch deutsche Schiffe machen in der Capital Region USA halt: Sie bringen ihre Passagiere nicht nur über Baltimore zur nahe gelegenen Hauptstadt Washington, D.C., sondern ab dem Hafen Norfolk in Virginia zu den geschichtsträchtigsten Regionen Amerikas. So etwa nach Jamestown, wo vor über 400 Jahren die ersten britischen Siedler anlandeten, oder auch nach Colonial Williamsburg, jenem großen Freilichtmuseum, das seinen Besuchern mit historischen Gebäuden und Bewohnern in traditionellen Trachten das koloniale Amerika näherbringt. Die Capital Region USA per Kreuzfahrtschiff wird so zum Beispiel ab/bis New York mit der deutschen „AIDALuna“ angeboten, die im gesamten Herbst 2016 Turnusreisen ab Manhattan in die Karibik macht.

Ab Baltimore, einer der vier großen Seehäfen in der US-Mid-Atlantic-Region, reisen jährlich über 200.000 Kreuzfahrtpassagiere. In das Terminal wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich investiert, um mit dem Wachstum Schritt zu halten. Deutsche Gäste, die sich für den Reisebeginn ab Baltimore in Richtung Karibik entscheiden, stehen sechs tägliche Nonstop-Verbindungen der Star-Alliance-Partner United Airlines und Lufthansa ab Frankfurt am Main und München zum Flughafen Washington Dulles International zur Auswahl oder – in der Sommersaison – auch die drei wöchentlichen Nonstop-Flüge ab Frankfurt am Main mit Condor nach Baltimore.

(IAM)

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