News Ticker

Auf nach Alaska!

Ein Blick auf Downtown Anchorage. - Foto: State of Alaska/Frank Falvin Ein Blick auf Downtown Anchorage. - Foto: State of Alaska/Frank Falvin

Fünfzehn Jahre Alaska Native Heritage Center

In diesem Monat feiert das Alaska Native Heritage Center seinen 15. Geburtstag. Das bekannte Kulturzentrum und Museum in Anchorage bietet Besuchern und Einheimischen Möglichkeiten der Begegnung und mehr über die Ureinwohner Alaskas zu erfahren. Die Besucher des Zentrums lernen das reiche Erbe der elf verschiedenen Kulturen Alaskas durch interaktive Ausstellungen, traditionelle Tanzvorführungen und sechs lebensgroße Nachbauten von traditionellen Behausungen kennen. Zusätzlich zu den existierenden Programmen wird das Zentrum abwechselnd mehr als 30 Künstler begrüßen, die anlässlich des Geburtstags Workshops im Museum anbieten. Die Künstler, die als Teil der Summer of Alaska Native Art Veranstaltungsreihe anwesend sind, repräsentieren verschiedene Ureinwohner-Kulturen Alaskas und werden ihre individuelle Kunstfertigkeit unter Beweis stellen. Obwohl man an den Workshops selbst nicht teilnehmen kann, haben Besucher aber die Möglichkeit zuzuhören und mit den Künstlern zu sprechen. Das Motto dieses Sommers ist „Ehre Deine Vorfahren – sie zeigen Dir den Weg durchs Leben“. Dieses Thema findet man sowohl in den Workshops der Künstler wieder als auch in einem neuen subsistence program, das mit der Lebensweise der Ureinwohner bekannt macht, die von dem leben, was das Land hergibt. In diesem Sommer können Besuchern erleben, wie früher und heute Lebensmittel haltbar gemacht wurden. Erfahrene Stammesmitglieder zeigen, wie man Wildtiere und Gemüse für den Winter aufbereitet. Das Zentrum ist von 10. Mai bis 7. September 2015 geöffnet.

498x295_Spring deals

Neue Farm mit vertikaler Landwirtschaft in Anchorage

Produkte aus Alaska florieren in den Sommermonaten, der Staat ist bekannt für seine hochkonzentrierte Vegetationszeit in den Sommermonaten mit dem langen Tageslicht. Während es Landwirte gibt, die das ganze Jahr über produzieren, kommt doch der Großteil der Lebensmittel Alaskas in den Wintermonaten von außerhalb des Staates. Ein neues Unternehmen, Alaska Natural Organics, plant eine kontrollierte biologische Farm in Anchorage zu eröffnen, um das ganze Jahr über mehr frisches Gemüse für die Bürger Alaskas und Besucher sowohl in den Supermärkten als auch in den Restaurants bieten zu können. Die Farm selbst wird im Innern eines Gebäude sein und wie ein Gewächshaus funktionieren, das vertikale Landwirtschaft betreibt. Dieses Modell wurde schon in anderen städtischen Gebieten erprobt und die Besitzer von Alaska Natural Organics glauben, dass es nicht nur mehr, sondern auch besseres Gemüse produzieren wird. Weitere Informationen über Alaska Natural Organics findet man unter www.AKNaturalOrganics.com

Besucher Alaskas in den Sommermonaten können sich darauf freuen, Produkte aus Alaska auf bis zu 40 Bauernmärkten in den fünf Regionen Alaskas zu verkosten. Diese Märkte machen es einfacher als je zuvor heimische Produkte zu kaufen. Das lange Tageslicht in den Sommermonaten läßt einige Pflanzen außerordentlich groß wachsen. Das Alaska Grown Programm, das vom Landwirtschaftsministerium Alaskas verwaltet wird, vermarktet Früchte, Gemüse, Fleisch und Fischereiprodukte aus Alaska, um die Landwirtschaft vor Ort zu unterstützen. Nachdem mehr und mehr Einwohner, Besucher, Köche und Gourmets die heimischen Lebensmittel bevorzugen, hat sich das Alaska Grown Zertifikat einen Ruf als leichtester und verbraucherfreundlichster Weg erworben, die eigene Landwirtschaft zu unterstützen. Das blau-gelb-grüne Logo von Alaska Grown dürfte nicht zu übersehen sein. Eine vollständige Liste der Bauernmärkte Alaskas findet man unter http://dnr.alaska.gov/ag/ag_FMI.htm

(IAM)

%d Bloggern gefällt das:
Advertisment ad adsense adlogger