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Auf die Kuh gekommen: Dallas im Zeichen des Longhorns

Pioneer Platza in Dallas. Foto: DCVB Pioneer Platza in Dallas. Foto: DCVB

Das Texanische Longhorn ist nicht nur eine Rinderrasse, die für ihre charakteristischen Hörner bekannt ist, sondern gilt auch als das offizielle Staatssymbol von Texas und ist Namensgeber und „Wappentier“ verschiedener Sportvereine, Tanzgruppen und mehr.
Grund genug dafür, diesen faszinierenden Tieren während eines Aufenthalts in Dallas etwas näher zu kommen.

Auf dem Pioneer Plaza am Dallas Convention Center gedenkt man der Cowboy-Vergangenheit auf ganz besondere Weise: Das Kunstwerk „Cattle Drive“ zeigt den beeindruckenden Viehtrieb einer 70-köpfigen Longhorn-Herde, geführt von drei reitenden Cowboys. Jede Plastik wurde mit einem eigenen Charakter dargestellt und die Reiter repräsentieren die Abstammungen der typischen texanischen Cowboys: mexikanisch, afro-amerikanisch und amerikanisch. Die Skulpturen des Künstlers Robert Summers sind aus Bronze gegossen und stellen das wohl größte Bronze-Kunstwerk der Welt dar.
Auch die Schwesternstadt Fort Worth kann auf eine langjährige Longhorn-Tradition zurückblicken: Zur Hundertfünfzigjahrfeier erstand die Stadt eine Herde von 15 Tieren, von denen jedes eine Dekade der Geschichte von Fort Worth repräsentieren sollte. Zusätzlich wurde ein Team von Viehtreibern eingestellt, die am 12. Juni 1999 vor 15.000 Zuschauern im Stil des 19. Jahrhunderts den ersten innerstädtischen Viehtrieb im historischen Distrikt von Fort Worth durchführte. Seitdem findet der Longhorn-Trieb zweimal täglich auf der East Exchange Avenue statt – so kann man sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen, als einst die Viehherden durch die staubigen Straßen von Fort Worth zum Markt gebracht wurden. Ein echter Touristenmagnet!

"Cattle Drive" in Fort Worth - Foto DCVB

„Cattle Drive“ in Fort Worth – Foto DCVB

Nur etwa 90 Minuten von Dallas entfernt bietet die Wildcatter Ranch mitten im North Texas Hill Country atemberaubende Ausblicke über den historischen Brazos River. Hier können Sie die Wildnis von Texas mit Aktivitäten wie Reiten, Bogenschießen, Tontaubenschießen, Schwimmen, Angeln, Mountainbiken oder Wandern erkunden. Aber auch ein Ausflug mit dem Planwagen oder mit dem Jeep zu den Longhorns steht auf dem Programm. Erfahren Sie mehr über die gutmütigen Tiere, die sich gern füttern und streicheln lassen.

Der Ursprung dieser Rasse mit den leicht aufwärts gebogenen Hörnern, die bis zu zwei Meter lang werden können, ist bis heute noch sehr umstritten. Eine ungeplante Kreuzung zwischen spanischen und englischen Rindern gegen Ende der 1820er in Texas mit steigender Popularität in den späten 1870ern erscheint Forschern allerdings am wahrscheinlichsten. Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts stand die Rasse der Longhorns aufgrund des Eingreifens der Menschen in die Natur vor dem Aussterben, was durch den United States Forest Service verhindert werden konnte. Dieser stellte eine kleine Herde zusammen und betrieb von da an eine Erhaltungszucht der Tiere. Mittlerweile ist die Beliebtheit der Longhorns wieder angestiegen, nicht zuletzt wegen ihrer Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, ihres mageren Fleisches und der Fähigkeit auch auf trockeneren Weiden überleben zu können. (Quelle: Wikipedia)

(Fremdenverkehrsbüro Dallas)

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