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Asiatische Kunstschätze erstrahlen in neuem Glanz

Neben der Ausstellung ist auch das Gebäude sehenswert. - Foto: Arthur M Sackler Gallery Neben der Ausstellung ist auch das Gebäude sehenswert. - Foto: Arthur M Sackler Gallery

Seit dem 14. Oktober 2017 stehen „The Smithsonian‘s Museums of Asian Art“, bestehend aus der Freer Gallery of Art und der Arthur M. Sackler Gallery (kurz: Freer | Sackler), nach umfangreichen Renovierungsarbeiten der Öffentlichkeit wieder offen. Die beiden Gallerien verfügen zusammen über rund 40.000 Objekte, die aus dem gesamten asiatischen Raum stammen, und gelten als eines der bedeutendsten Museen asiatischer Kunst weltweit. Die Freer Gallery of Art war seit Januar 2016 für die mehr als 20 Monate andauernde Erneuerung geschlossen, während die Sackler Gallery nur für die letzten drei Monate nicht für Besucher geöffnet hatte.

Mit dem „IlluminAsia“ Festival wurde das Gelände der Galerien an der National Mall in Washington, DC am Eröffnungswochenende (14. und 15. Oktober 2017) zum Schauplatz eines farbenfrohen Spektakels asiatischer Kultur in vielfältigster Variation. Besucher konnten nicht nur die neu gestalteten Ausstellungen bewundern – der Eintritt ist wie bei allen Museen der Smithsonian Institution frei –, sondern unter anderem auch asiatisches Essen genießen, verschiedenste Live-Musiker erleben, Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen, sich selbst in chinesischer Kalligraphie probieren oder an Aktivitäten wie Japanisch- oder Tai Chi-Kursen teilnehmen.

Insbesondere die Freer Gallery wurde in den vergangenen Monaten umfangreicher Modernisierungen unterzogen. Zudem wurde ein einheitliches Leitsystem für beide Galerien eingeführt, um den Besuchern ein kohärenteres Erlebnis zu bieten. Auch eine thematische Neuorganisation der Ausstellungen wurde bei der Gelegenheit verwirklicht.

Die Wiedereröffnung wird mit fünf verschiedenen Ausstellungen gefeiert, darunter die monumentale Installation „Terminal“ des indischen Künstlers Subodh Gupta, die bis Juni 2018 in der Sackler Gallery zu erleben ist. Bis zu 4,5 Meter hohe Messingtürme umgeben die Besucher und animieren zur Reflektion über Gemeinschaft und religiöse Toleranz. Unter dem Motto „Feast Your Eyes“ erlaubt die außergewöhnliche Sammlung luxuriöser Metallarbeiten aus dem antiken Iran einen Einblick in das Leben der dortigen Eliten im ersten Jahrtausend vor Christus. Die Ausstellung „Divine Felines“ wiederum stellt anhand von rund 80 Objekten die Bedeutung von Katzen im antiken Ägypten heraus, also mehrere tausend Jahre, bevor die Tiere zu Stars des Internets wurden.

Weitere Informationen gibt es unter www.freersackler.si.edu.

(IAM)

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