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Arizonas State Parks – ein amerikanisches Phänomen

Der Bundesstaat Arizona bietet Urlaubern ganze 27 herrlich-tierische Naturschönheiten

Der Red Rock State Park in Sedona bietet ein atemberaubendes Naturerlebnis. - Foto: Arizona Presse Der Red Rock State Park in Sedona bietet ein atemberaubendes Naturerlebnis. - Foto: Arizona Presse

Unberührte Wüstenlandschaften, Wälder voller Gelb-Kiefern, umrahmt oder durchzogen von Berglandschaften, rauschende Flüsse und plätschernde Wasserläufe –  die 27 State Parks in Arizona beeindrucken jährlich Tausende von Besuchern mit ihrer unvorstellbaren Naturvielfalt. Besucher haben die Qual der Wahl: Wollen sie eine Wanderung durch die Red Rocks unternehmen, vom eigenen Boot aus angeln, ein Sonnenbad am Ufer eines ruhigen Sees nehmen oder auf Wildtier-Beobachtung gehen? Für was Sie sich auch entscheiden, in den State Parks findet jeder, von Jung bis Alt, eine großartige Beschäftigung und sicherlich kleine und große Abenteuer.

Naturliebhaber zieht es häufig in den nur 30 Kilometer von Tucson entfernten Catalina State Parkinmitten des Coronado National Forest. Hier finden sich ein gepflegter Campingplatz, Picknickeinrichtungen und sogar ein Reitzentrum. Damit ist der State Park der ideale Ort für eine Erkundung der Natur in den Bergen, vor allem, weil er mit seinen gut 5.000 Saguaro-Kakteen eine wahre Naturschönheit und eine beliebte Fotokulisse ist. Die vielen anderen Wüstenpflanzenarten und verschiedenen Tierarten, darunter allein 150 verschiedene Vogelarten, sowie die gut ausgebauten Reit- und Wanderwege locken nicht nur im Sonnenschein zum Entdecken. Das Besondere an dem Park: Auf 1.200 Metern Höhe liegt der Romero Pool, eine Quelle, die den Wanderern herrliche Erfrischung bietet und zu einer kleinen Rast einlädt.

Bei Gästen beliebt ist außerdem der Red Rock State Park in Sedona. Mit seinen vielen Bäumen und Vögeln ist er besonders für Vogelkundler ein Highlight. Auch Abenteurer kommen auf ihre Kosten, sobald der Oak Creek zu viel Wasser führt und Besucher durch den Fluss waten müssen. Die spektakulärste Aussicht über den ganzen Park haben Wanderer zweifelsohne nach dem Erklimmen des Eagle’s Nest Trail, der einen Berg hinauf zum höchsten Punkt des Parks führt.

Wer sich in der Nähe von Parker und Lake Havasu befindet, sollte den Cattail Cove State Park besuchen. Zahlreiche Erholungsangebote wie Bootfahren und Schwimmen garantieren einen Urlaub der ganz besonderen Art. Mit seinen 61 Campingplätzen ist der Park zudem ein idealer Ausgangspunkt für Tagesfahrten in die Region. Der Lake Havasu State Park ist mit seiner wunderschönen Küste mit Stränden, Wanderwegen, Bootsanlegern und Campingplätzen ein absoluter Besuchermagnet und der Buckskin Mountain State Park am Parker Strip beeindruckt durch seine malerische Berglandschaft mit vielen Wildtieren.

 

Die nationalen Wildschutzgebiete laden zur Entspannung ein.

Der Bundesstaat Arizona bietet viele großartige Möglichkeiten, wildlebende Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten und hautnah zu erleben. Mit mehr als 900 Arten sind hier eine Vielzahl von Tieren beheimatet, darunter heimische Kolibris, aber auch Antilopen, Schneeschafe, Großohrhirsche, Kalifornische Wüstenschildkröten, Kraniche, Elche, Koyoten, Bisons oder Schwarzbären. Eine einmalige Erfahrung, die Natur in ihrer vollen Schönheit und Reinheit zu erleben, die für jedes Lebensalter spannend ist und bei der jeder „mitmachen“ kann. Das Erlebnis ist tageszeitunabhängig und wird natürlich auch in der Nacht bei einer Canyonwanderung im Mondlicht zu einem einmaligen Abenteuer, wenn die Schatten durch die Wildnis huschen und die Tiere gurren, sirren oder scharren. Das gemeinsame Erleben einer Wildtier-Beobachtung ist eine tolle Gelegenheit, mit der Familie oder Freunden zusammenzukommen, um etwas ganz Neues kennenzulernen. Insgesamt neun nationale Wildschutzgebiete bieten eine Menge zum Entdecken und Staunen. Nationale Wildschutzgebiete sind Land- und Wasserflächen, die es ermöglichen sollen, Fischbestände, Wildtiere und Pflanzen zu erhalten. Diese Flächen zeichnen sich durch saubere Luft, sauberes Wasser, eine reiche Tierwelt und natürlich absolute Erholung aus. Etwas außerhalb von Parker liegt beispielsweise das Ahakhav Tribal Preserve. Das Naturschutzgebiet umfasst über 1.000 Hektar Wildnis, einen 3,5 Hektar großen Park und 250 Hektar Lebensraum für Wassertiere und –pflanzen. Das idyllische Gebiet beheimatet eine Vielzahl von Wildtieren und erfreut Besucher mit einer Menge an Aktivitäten wie Angeln und Kanufahren. Aber auch das Imperial National Wildlife Refuge ist mit seinen Seen und den satten Farben eine grüne Oase inmitten der ihn umgebenden Wüstenberge. Mit seinen über 26.000 Hektar schützt das Reservat 275 Vogelarten wie den Silberreiher und die Helmwachtel. Hier wird die Vogelbeobachtung zum spannenden und tagesfüllenden Ereignis.

 

Bärenhunger?

Und wer dann noch „hungrig“ ist, sollte sich den im Mai 2010 eröffnete Wildpark Bearizona in Williams im Norden des Staates Arizona, eine Autostunde vom Grand Canyon entfernt, auf keinen Fall entgehen lassen. Mit Polarwölfen, Bisons, Alaska-Schneeschafen und natürlich den namensgebenden Schwarzbären – die aus sicherer Entfernung beobachtet werden können – zeigt Bearizona allen Urlaubern die artenreiche Vielfalt der Wildtiere Nordamerikas in ihrer natürlichen Umgebung.

Entspannung, Spaß und Abenteuer – so wird ein Besuch der vielen tierischen Naturschönheiten Arizonas zum tagesfüllenden Allround-Programm.

 (Arizona Presse/kms)

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