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76 Stunden in Moab

Tipps für ein Stelldichein abseits der Nationalparks

Stand Up Paddleing in Moab. - Foto: Monique Beeley Stand Up Paddleing in Moab. - Foto: Monique Beeley

Die Kleinstadt Moab im Osten Utahs ist bekannt als Ausgangspunkt für zwei der bedeutendsten Nationalparks der USA. Doch sie und ihre Umgebung haben weit mehr zu bieten. Alpine Berge, Gallerien, Filmgeschichte, Weinanbau: Für nahezu jeden Buchstaben im ABC gibt es etwas zu entdecken. Beim Sightseeing auf der Main Street (be)kommen Reisende schnell ins Gespräch und Tipps aus erster Hand – frei nach dem Motto: Do It Like A Moab Local.

Wer Moab vom Auto aus abseits der Nationalparks entdecken möchte, dem empfehlen wir die Panoramastraßen – Scenic Byways genannt. Gleich drei davon gibt es: der Upper Colorado River Scenic Byway (U-128), der Potash-Lower Colorado River Scenic Byway (U-279) sowie der Dead Horse Point Mesa Scenic Byway (U-313).

Tag 1 – Moab: Auf geht es in die Downtown Moab – die Main Street ist der geschäftige Mittelpunkt. Bereit für Frühstück? Foodies kommen auf ihre Kosten in stylischen Cafés und duftenden Bäckereien, wie z.B. Sweet Cravings Bakery + Bistro. Nächstes Highlight: Kunst-Spotting, denn Moab ist das Zuhause von Tom Till, einer der renommierten Landschaftsfotografen des Landes. Tipp: Jeden 2. Samstag im Monat gibt es den Moab ArtWalk zum Eintauchen in die Urban Art Scene. Etwas Aktivsein gefällig? Der Colorado River wartet zum Wildwasser-Rafting, wie z.B. nahe Westwater und Cataract Canyon. Für Familien bietet sich das gemäßigte Wasser um die Fisher Towers an. Wer es ganz entspannt angehen möchte, trainiert seine Balance beim Stand-Up-Paddling. Zur Einstimmung auf die felsige Natur: Sonnenuntergang am Corona Arch außerhalb des Stadtzentrums. Hopfiger Ausklang: Abendessen bei lokalem Craft Beer in der Moab Brewery.

Das Castle Valley zu Fuß erleben. - Foto: Marc Piscotty

Das Castle Valley zu Fuß erleben. – Foto: Marc Piscotty

Tag 2 – Film & Wein: Nur wenige Kilometer östlich vom Arches Nationalpark befindet sich das Moab Museum of Film and Western Heritage. Es erzählt visuell hochwertig aufgearbeitet die prägnante Geschichte der Stadt, seiner Umgebung und Utahs als Filmkulisse großer Hollywood-Produktionen – angefangen von den legendären Western bis zu den Blockbustern Hollywoods. Einen Steinwurf vom Museum entfernt, wer hätte es gedacht, beeindruckt eines von zwei Weingütern: das Castle Creek Winery im idyllischen Castle Valley. Nummer 2, das Spanish Valley Vineyards & Winery, liegt unweit vom Canyonlands Nationalpark.

Tag 3 – La Sal Mountains & Dead Horse Point State Park: Kaum zu glauben – etwa 32 km südlich von Moab befindet sich mit bis zu knapp 4.000 m Höhe Utahs zweithöchste Bergkette, die La Sal Mountains. Besonders im Sommer sorgt ein Hike in diesen Höhenlagen für Abkühlung. Auf dem Weg wechseln sich Seen mit Aussichtspunkten und Campingplätzen ab. Tour von Moab aus: auf dem Scenic Byway 128 bis zur La Sal Mountain Loop Road und zurück via U 191. Highlight am Abend: noch auf einen Abstecher zum Sonnenuntergang in den Dead Horse Point State Park!

(IAM)

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