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150.000 Besucher feiern die Toten bei All Souls Procession

Die All Souls Procession in Tucson. - Foto: Arizona Office of Tourism Die All Souls Procession in Tucson. - Foto: Arizona Office of Tourism

Am 4. und 5. November wird es in Tucsons Innenstadt wieder von Totenkopfmasken nur so wimmeln, denn die All Souls Procession steht bevor. Mit ihren 150.000 Teilnehmern ist es wohl die größte, öffentliche Zeremonie in den gesamten USA. Auf einer Strecke von über drei Kilometern werden Teilnehmer auf ihrem Walk durch die Stadt den Toten gedenken. Am Ende des Umzugs steht das Verbrennen einer Urne, gefüllt mit den Hoffnungen und Wünschen für die Verstorbenen. Die Prozession ist ein kreatives und emotionales Fest und hat mit dem Halloween, wie wir es kennen, nicht viel gemeinsam. Es wurde 1990 von Susan Johnson, einer lokalen Künstlerin, ins Leben gerufen, die damit ihrem verstorbenen Vater gedenken wollte. Begleitet wird die mittlerweile zweitägige Veranstaltung von allerlei künstlerischen Darbietungen, wie Musik, Installationen und Performances, welche alle das Thema Tod und Vergänglichkeit auf eine farbenfrohe und faszinierende Weise thematisieren. Vor allem die bunten Totenkopffiguren und Symbole des mexikanischen Dia de los Muertos beherrschen das Bild der Prozession, an der Jeder teilnehmen kann. Menschen aller Kulturen und Religionen sind herzlich willkommen. Informationen gibt es unter:  All Souls Procession Weekend Tucson

(IAM)

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